Samariterbund: Erhöhung des Auslandskatastrophenfonds rettet Leben

Hundsmüller: Stufenplan für langfristige Hilfsmaßnahmen fehlt. Wir müssen global Verantwortung übernehmen

Wien (OTS) - Der Samariterbund begrüßt die angekündigte Erhöhung des Auslandskatastrophenfonds ab 2016 von 5 auf 20 Millionen Euro. ASBÖ-Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller: "Seit dem zweiten Weltkrieg ist eine Höchstzahl an Menschen auf der Flucht. Krieg und Naturkatastrophen machen Humanitäre Hilfe besonders wichtig. Dass im heutigen Ministerrat darauf reagiert wurde ist erfreulich, aber nur der erste Schritt. Wir brauchen eine Gesamtsteigerung des Auslandshilfebudgets, um nachhaltig Hilfe leisten zu können", sagt Reinhard Hundsmüller zur Ankündigung der Bundesregierung.

"Ein Stufenplan für langfristige Hilfsmaßnahmen fehlt und wurde leider wieder in die Zukunft vertagt. Mit zusätzlichen Mitteln können wir Leben retten." Die ungerechte Verteilung von Wohlstand führt immer mehr zu katastrophalen Lebensbedingungen in vielen Teilen der Welt. Reinhard Hundsmüller: "Wir müssen global Verantwortung übernehmen und die Bedingungen für Menschen in ihren Heimatländern verbessern, sonst wird der Zustrom an Flüchtlingen noch stärker." Der Samariterbund unterstützt derzeit Betroffene von Naturkatastrophen oder Konflikten etwa in Syrien, Nordirak, auf den Philippinen oder in Nepal.

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