Karmasin zu OECD-Länderbericht: „OECD bestätigt, dass wir mit unseren Maßnahmen am richtigen Weg sind!“

Ausbau der Kinderbetreuung für unter 3jährige, Kinderbetreuungsgeld-Konto und Plattform für familienfreundliche Arbeitgeber bereits in Umsetzung

Wien (OTS) - "Der OECD-Länderbericht bestätigt, dass wir mit unseren familienpolitischen Maßnahmen am richtigen Weg sind. So investieren wir bereits seit dem letzten Jahr mehr als 300 Millionen Euro in die Schaffung von qualitativ hochwertigen Kinderbetreuungsplätzen, mit dem Hauptaugenmerk auf die unter 3jährigen. Auch der Empfehlung der OECD nach einem "Kinderbetreuungsgeldkonto" sind wir bereits gefolgt und ich hoffe bereits in den kommenden Wochen einen Gesetzesentwurf dazu präsentieren zu können", reagiert Familienministerin Sophie Karmasin positiv auf den heute präsentieren OECD-Länderbericht.

In der 2014 geschlossenen 15a-Bund-Länder-Vereinbarung zum Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen seien zudem erstmals zusätzliche Fördermittel für gemeindeübergreifende Projekte vorgesehen, was der OECD-Empfehlung nach mehr gemeindeübergreifender Zusammenarbeit entspreche. Beim von Ministerin Karmasin geplanten Kinderbetreuungsgeldkonto sei auch ein "Partnerschaftsbonus" geplant, durch den der Väteranteil deutlich gesteigert werden soll.

Zur Empfehlung der OECD, der Privatsektor sollte mehr familienfreundliche Arbeitsplätze anbieten und Männern und Frauen mehr Optionen für flexible Arbeitszeiten zur Verfügung stellen, verweist das BMFJ auf die kürzlich gestartete Initiative "Unternehmen für Familien". Unternehmen tauschen sich dort über "best-practice-Projekte" im Bereiche der Familienfreundlichkeit aus und bekennen sich dazu ein familienfreundlicher Arbeitgeber sein zu wollen.

"Arbeitsgeber sollen familienfreundlicher werden und nicht die Familien sich nach den Bedürfnissen der Wirtschaft richten müssen. Familienfreundliche Arbeitszeiten und ausreichend zur Verfügung stehende Betreuungsplätze sind wichtige Schlüssel damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf funktionieren kann", so Karmasin abschließend.

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