Lopatka: Einigung bei Iran-Atomverhandlungen in Wien ist ein historischer Erfolg

Diplomatiepolitischer Meilenstein markiert Schritt hin zu dauerhaftem Frieden in Nahost – Außenminister Kurz hat Wien als entscheidenden Verhandlungsort etabliert

Wien (OTS) - "Die heute erzielte Einigung bei den Atomverhandlungen mit dem Iran ist ein historischer Erfolg der internationalen Diplomatie", unterstreicht der außen- und europapolitische Sprecher der ÖVP, Klubobmann Dr. Reinhold Lopatka, zur in Wien getroffenen Übereinkunft zwischen dem Iran und der "5 plus 1"-Gruppe, bestehend aus Frankreich, den USA, China, Russland und Großbritannien sowie Deutschland. Es werde ein politischer Meilenstein markiert, der eine über mehr als 3,5 Jahrzehnte andauernde Isolationspolitik beende. Damit werde "ein wichtiger Schritt zu einem dauerhaften Frieden im Nahen und Mittleren Osten" gesetzt, der gleichzeitig den wirtschaftlichen Wohlstand im Iran verbessern werde.

Die Einigung sichert dem Iran die zivile Nutzung von Atomenergie, während der Bau von Nuklearwaffen verhindert werde, so Lopatka. Damit sei der Weg frei für einen Abbau der westlichen Sanktionen, nun muss der US-Kongress noch seine Zustimmung geben. "Der Wegfall von Handelshemmnissen wird die Lebenssituation der iranischen Bevölkerung anheben und die dortige Wirtschaft ankurbeln. Internationale Unternehmen - auch österreichische - werden von der Intensivierung der bilateralen Beziehungen profitieren können", sagt der ÖVP-Klubobmann.

Dass die erfolgreichen Verhandlungen in Wien stattgefunden haben, sei auf die diplomatischen Bemühungen Österreichs zurückzuführen. In seiner Zeit als Außen-Staatssekretär hatte Lopatka im Rahmen seines Iran-Besuches im November 2013 die erste Initiative dafür gesetzt, die Atomverhandlungen in Wien zu führen. "Außenminister Sebastian Kurz ist es in weiterer Folge gelungen, Wien als entscheidenden Verhandlungsort zu etablieren", so der außen- und europapolitische Sprecher der Volkspartei.

Abschließend hält Lopatka fest: "Die heutige Einigung zeigt, dass es möglich ist, auf Basis des Dialogs und mit konstruktiven Verhandlungen Brücken zu bauen und gemeinsame Lösungen zu erarbeiten."
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