ORF III am Mittwoch: Thriller „Diva“ im „sommer.kino“ und „science.talk“ mit Optogenetiker Gero Miesenböck

Außerdem: ImPulsTanz-Intendant Regensburger und Choreografin Juren in „Kultur Heute“, „kreuz und quer“ u. a. mit „Sex und Co. in der Moderne“

Wien (OTS) - Am Mittwoch, dem 15. Juli 2015, begrüßt ORF-III-Moderatorin Ani Gülgün-Mayr in "Kultur Heute" (19.50 Uhr) zum Auftakt des bedeutenden zeitgenössischen Tanzfestivals ImPulsTanz (16. Juli bis 16. August in Wien) den Intendanten Karl Regensburger sowie Tänzerin und Choreografin Anne Juren.

Anschließend in "Sex und Co. in der Moderne", dem letzten Teil des im Rahmen von "kreuz und quer" gezeigten BBC-Dreiteilers "Das Christentum und die Sexualität", führt Diarmaid MacCulloch durch das Zeitalter der Moderne und dokumentiert, wie sich schließlich die heutige, im Westen vorherrschende liberale Haltung zu Sex und Ehe entwickelt hat. Die finale Folge der Trilogie "Die biblischen Plagen" von Gabriele Wengler und Sandra Papadopoulos beschäftigt sich danach mit der "Flucht aus dem Pharaonenreich" (21.05 Uhr).

Barbara Stöckl präsentiert danach einen "science.talk" (21.50 Uhr) zum "Jahr des Lichts 2015" mit dem renommierten Neurobiologen Gero Miesenböck über Lichttechnologien in der Medizin und sein Forschungsgebiet, die Optogenetik. Der Forscher aus Oberösterreich führte als Erster weltweit die Bereiche Optik und Genetik zu einem neuen Fachgebiet zusammen. An der Universität Oxford untersucht er, wie sich Gehirnzellen mit Hilfe von Licht und gentechnischer Veränderung steuern lassen - eine zukunftsweisende Forschung, denn optische Verfahren werden, so die Prognose führender Wissenschafter, die Elektronik im 21. Jahrhundert als Leittechnologie ablösen.

Das ORF-III-"sommer.kino" präsentiert schließlich Jean-Jacques Beineix’ vierfach César-gekröntes Regiedebüt "Diva" (22.25 Uhr). Der von Luc Besson produzierte Thriller aus dem Jahr 1981 genießt in Frankreich und den USA fast kultische Verehrung. Ein junger Postbote (Frédéric Andréi) schneidet heimlich und illegal ein Konzert der von ihm bewunderten Opernsängerin Cynthia Hawkins (Wilhelmina Fernandez) mit, die jede Aufnahme verweigert. Als das Band jedoch mit einem zweiten verwechselt wird, das einen mächtigen Gangsterboss belastet, wird er in mörderischen Jagden durch Paris gehetzt. Basierend auf dem gleichnamigen Kriminalroman des Schweizer Schriftstellers Daniel Odier ist Beineix’ faszinierendes Filmdebüt eine witzige und einfallsreiche Persiflage auf die Extravaganzen der Konsumgesellschaft. Zu sehen sind außerdem Jacques Fabbri, Richard Bohringer, Thuy An Luu, Gérard Darmon und Dominique Pinon.

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