Jeder zweite Österreicher entscheidet sich für Gasheizung

Erdgas ist unangefochtener Marktführer bei Heizkesseln. Auch 2014 haben sich rund 50 Prozent der Österreicher für eine umweltfreundliche Gasheizung entschieden.

Wien (OTS) - "Jede zweite verkaufte Heizung ist eine Gasheizung. Es ist das meistverkaufte Heizsystem in Österreich und dieser Trend hält an", sagt Mag. Michael Mock, Geschäftsführer des Fachverbandes der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen (FGW).

Aufgrund des vergangenen milden Winters gab es insgesamt einen Einbruch auf dem Heizkesselmarkt. Das Jahr 2014 war das wärmste Jahr seit Beginn der Temperatur- und Klimaaufzeichnungen in Österreich. Dies wirkte sich laut der Marktstatistik des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie auch auf den gesamten Kesselmarkt aus: über alle Kesseltypen gab es einen Absatzrückgang von rund acht Prozent. Gründe für den Einbruch der Verkaufszahlen sind neben den milden Temperaturen und der verringerten Bau- und Sanierungstätigkeiten im Wohnbereich auch die Energiepreise.

Minus 27,6 Prozent bei Biomasse- und Pelletheizungen

Fast jeder zweite Käufer entschied sich 2014 für eine Gasheizung. Mit 43.400 verkauften Gasgeräten gab es gegenüber dem Jahr 2013 zwar einen leichten Rückgang von neun Prozent, beim Neuanlagen-Absatz ist Erdgas aber mit Abstand der Marktführer beim Heizen, gefolgt von den mit Strom betriebenen Wärmepumpen mit 22.400 verkauften Anlagen.

Einen Einbruch der Verkaufszahlen mussten Biomasseheizungen hinnehmen: Insgesamt wurden im Vorjahr mit 14.100 Stück um fast 28 Prozent weniger Biomasseheizungen errichtet als 2013. Während sich die Anzahl der verkauften Hackgutkessel um 20,7 Prozent reduzierte, sanken die Pelletskessel-Verkaufszahlen sogar auf 6.209 Anlagen. Das ist ein Rückgang von fast 40 Prozent. Gegenüber dem Jahr 2012 entschieden sich im vergangenen Jahr sogar nur halb so viele Österreicher für Pelletheizungen. Verantwortlich dafür sind der Preisanstieg bei Pellets sowie die Diskussion um den Pellet-Tourismus und illegal gerodete Wälder in Osteuropa.

Hohe Nachfrage bei Gasthermen

50 Prozent aller verkauften Heizungen werden 2014 mit Gas betrieben. "Gasgeräte sind günstig in der Anschaffung, benötigen wenig Platz und sind höchst komfortabel und bedienerfreundlich", sagt Mock: "Bei regelmäßiger Wartung funktionieren die Geräte jahrelang zuverlässig und störungsfrei."

Erdgas deckt derzeit ein Viertel des gesamten österreichischen Energiebedarfs und die Tendenz ist steigend. Laut Heizkosten-Analyse der Österreichischen Energieagentur sind die Kosten für die Anschaffung und den Betrieb von Erdgas-Brennwert-Geräten um fast 30 Prozent niedriger als bei Pellet-Heizungen. Gegenüber Öl ist Erdgas im Durchschnitt um zehn Prozent günstiger. Gut gewartete Geräte arbeiten zudem effizient und sind damit auch äußerst emissionsarm.

Über die Initiative Gas:

Ziel der "Initiative Gas" des Fachverbandes der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen ist es, insbesondere Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik über die zentrale Rolle von Gas in der Zukunft aufzuklären und diese neuen Lösungsvorschläge vorzustellen. Zu diesem Zweck wurde die neue Website www.initiative-gas.at erstellt und umfangreiches Informationsmaterial erarbeitet. Mock: "Es ist unser Ziel, bei den relevanten Entscheidungsträgern die Akzeptanz für den Energieträger Gas zu erhöhen. Unsere Botschaft ist klar: Die Energiewende lässt sich nur mit Hilfe von Gas umsetzen." Daher geben wir mit Gas "der Zukunft eine Zukunft".

Rückfragen & Kontakt:

Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen (FGW)
Mag. Michael Mock, Geschäftsführer
Mail: mock@gaswaerme.at
Tel: +43/1/513 15 88/13
Web: www.gaswaerme.at

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