Weidenholzer zu Iran-Deal: „Jetzt muss es um Menschenrechte gehen“

S&D-Vizepräsident sieht in Einigung historisches Ereignis: „Neues Kapitel aufgeschlagen“

Wien (OTS/SK) - "Endlich liegt eine Einigung bei den Atomgesprächen mit dem Iran auf dem Tisch. Jetzt ist es an der Zeit, den schon lange angekündigten Menschenrechtsdialog mit der EU wiederzubeleben", betont Josef Weidenholzer, Vizepräsident der sozialdemokratischen Fraktion (S&D) im EU-Parlament. "Die Einigung soll kein Ende, sondern vielmehr den Anfang eines viel weitreichenderen Prozesses darstellen. Nach Jahrzehnten der Isolation eröffnen sich durch die neue Dialogbasis auch Möglichkeiten im Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat. Die iranische Regierung hat längst klar gemacht, dass sie zu gemeinsamen Anstrengungen gegen den IS bereit und auch in der Lage ist", so Weidenholzer, Mitglied in der Iran-Delegation des Europäischen Parlaments, am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Der klare politische Wille, in den Beziehungen zum Iran ein neues Kapitel aufzuschlagen, ist ein historisches Ereignis. Gleichzeitig muss sich der Iran auf eine ernsthafte Diskussion über die Einhaltung der Menschenrechte einlassen. Denn die Liste der Menschenrechtsverletzungen ist lang", betont Weidenholzer, Menschenrechtssprecher der Sozialdemokraten im EU-Parlament. "Ein wichtiges Zeichen wäre es, wenn die beiden iranischen Sacharow-Preisträger Nasrin Soutodeh und Jaafar Panahi ihren Preis bald persönlich im Europäischen Parlament in Empfang nehmen könnten", so der SPÖ-EU-Abgeordnete. (Schluss) ve/mp

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