- 13.07.2015, 11:44:05
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WKÖ befürwortet die Novelle des Universitätsgesetzes
Verlängerung und Ausweitung der Zugangsregelungen an Universitäten ist positiv zu sehen - Qualität des Studiums wird gesteigert
Utl.: Verlängerung und Ausweitung der Zugangsregelungen an
Universitäten ist positiv zu sehen - Qualität des Studiums
wird gesteigert =
Wien (OTS) - "Wir begrüßen den von Vizekanzler Reinhold Mitterlehner
ausgesandten Entwurf, mit dem das Universitätsgesetz (UG) geändert
werden soll. Die für die Wirtschaft wesentlichen Neuerungen sind die
Verlängerung der Zugangsregelungen für fünf Studien sowie die
Ausweitung dieser Bestimmungen auf weitere Studienrichtungen", betont
Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Durch die Gesetzesänderung wird
eine vorausschauendere Planung der Universitäten unterstützt und für
Studierende die Qualität des Studiums durch bessere
Betreuungsverhältnisse gesteigert. Die IHS-Evaluierung stelle hier
eine fundierte Basis für den Entwurf der UG-Novelle dar und solle bis
2020 weitergeführt werden, so Landertshammer. "Die nächsten
erforderlichen Schritte sind nun, dass die Zugangsregelungen auf
weitere Studienfelder ausgedehnt und Studienbeiträge - flankiert
durch Studienförderung - eingeführt werden", betont der
WKÖ-Bildungsexperte.
"Wir haben Talente in Österreich, die gefordert und gefördert werden
müssen, um Innovation voranzutreiben. Die besten Köpfe brauchen wir
auch in der Wissenschaft", unterstreicht Landertshammer. Um diese im
Inland zu bekommen und - vor allem auch - zu halten, müssen
attraktive Karrierewege an den heimischen Universitäten aufgezeigt
werden. Dafür sind die sogenannten "Tenure Track-Modelle" vorgesehen,
welche das Paket der Novelle abrunden.
"Die WKÖ ist starker Partner im Hochschulsektor und legt Wert auf die
Gesamtschau auf die österreichische Bildungslandschaft. Die Profile
der Hochschulen sollen geschärft und der Weiterbildungsbereich unter
Berücksichtigung des Nationalen Qualifikationsrahmens (NQR) angepasst
werden. Es ist erforderlich, dass aufgezeigt wird, dass im tertiären
Bildungssektor die berufsbildenden Abschlüsse gleichwertig, aber
andersartig zu den akademischen Abschlüssen stehen. Der NQR bietet
die Chance, dies voranzutreiben und umzusetzen. Wissenschaft und
Wirtschaft können zusammen den österreichischen Tertiärsektor in
seiner internationalen Sichtbarkeit stärken", so Landertshammer
abschließend. (PWK563/PM)
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