Fekter: Wir beschließen die nötige Weiterentwicklung der Bundestheaterorganisationen zum Wohl unseres Kulturlandes

ÖVP-Kultursprecherin zum Bundestheaterorganisationsgesetz

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Mit dem Bundestheaterorganisationsgesetz schaffen wir eine gute Basis für die Bundestheater, deren Leistungen wir alle sehr schätzen. Wir fühlen uns den Künstlerinnen und Künstlern, den jeweiligen Institutionen und dem Publikum verpflichtet. Mit der heutigen Gesetzesnovelle beschließen wir deren gute Basis zum Wohl unseres Kulturlandes Österreich", sagte ÖVP-Kultursprecherin Abg. Dr. Maria Fekter heute, Donnerstag, anlässlich der Diskussion über das Bundestheaterorganisationsgesetz im Plenum des Nationalrats.

Mit dem neuen Gesetz werde eine strategische Managementholding geschaffen, es werden klare Controllinginstrumente definiert und "es finden strukturelle Verbesserungen statt", verwies Fekter etwa auf die vorgesehene gegenseitige Abstimmung der Bühnengesellschaften mit der Holding.

Besonders positiv hob die ÖVP-Kultursprecherin die nun festgeschriebenen Dreijahres-Leistungs- und Zielvereinbarungen hervor, die die Tochtergesellschaften künftig mit der Holding zu vereinbaren haben. "Darin sind Rechte und Pflichten ebenso festzulegen wie das gesamte Budget mitsamt geplanter Sonderinvestitionen". Enthalten sind in diesem Vereinbarungen aber auch Sanktionsmöglichkeiten, die schlagend werden, wenn die Gesellschaften ihre Zielvereinbarungen nicht einhalten. "Das ist der Schlüssel für die Planbarkeit und Effizienzkontrolle. Es ist für die Bühnengesellschaften verpflichtend, Planung und Vereinbarung festzulegen und sich daran zu halten", so Fekter. "Die Strategien in dieser Vereinbarung haben sich auch am kulturpolitischen Auftrag zu orientieren und Zielvorgaben zu formulieren."

Budgetär bekommen die Bundestheater künftig mehr Mittel. "Und das ist gut. Denn damit können die Bühnengesellschaften einerseits den kulturpolitischen Auftrag erfüllen, andererseits ist damit auch der Fortbestand der Bühnengesellschaften abgesichert", führte Fekter weiter aus. "Wir stärken die Holding über die Genehmigung der Unternehmenskonzepte und über die Richtlinienkompetenz."

Bei all diesen neuen Aufgaben und Strukturen werde es nötig sein, dass in der Holding starke Managementkompetenz vorhanden ist. "Darauf wird bei der künftigen Ausschreibung für diesen Posten besonders zu achten sein", schloss Fekter.
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