Stronach/Lintl: Kultursponsoring statt höhere staatliche Subventionen

Auch die Kultur verträgt Wettbewerb!

Wien (OTS) - "Für das Kulturland Österreich ist es zu hinterfragen, warum Oper und Theater nicht nach ökonomischen Gesichtspunkten zu führen sind. Ein bisschen mehr Phantasie und die Schaffung neuer Modelle für privates Kultursponsoring sollte möglich sein", erklärte Team Stronach Kultursprecherin Jessi Lintl in ihrem Debattenbeitrag zum Bundestheaterorganisationsgesetz. Sie erinnerte an die neuen Säle im Musikverein, die zu einem maßgeblichen Teil durch private Sponsoren finanziert wurden. "Frank Stronach hat mit dem Magna Konzern den "Gläsernen Saal" mit fast 5 Mio. Euro unterstützt", so Lintl.

Die Rechtfertigung für die enormen Ausgaben, dass der kulturpolitische Auftrag erfüllt werden müsse, der sich vor allem auf die Beibehaltung der Qualität stützt, lässt Lintl nicht gelten: "Ist die Qualität gegeben, wenn das Feuilleton jubelt, oder könnte man durch eine bessere Ausrichtung auf den Geschmack des Publikums die Kartenverkäufe und Kartenpreise nicht steigern?" Gerade in diesem Bereich gelte: "Auch die Kultur verträgt Wettbewerb!"

Staatliche Subventionen in Millionenhöhe deuten laut der Team Stronach Kultursprecherin doch eher auf eine "verordnete" Kultur. "Phantasielos, denn das Einfachste ist, den Steuerzahler wieder anzuzapfen", kritisierte Lintl. Und weiter: "Bevor nicht jede mögliche ausgabenseitige Einsparmöglichkeit ausgenutzt ist, halten wir eine Erhöhung der Basisabgeltung für nicht gerechtfertigt". Es sei halt einfacher und bequemer, sich vom Steuerzahler noch mehr Geld zu holen.

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