Bildung - Stronach/Lugar: Gender-Zwang in Schulbüchern richtet volkswirtschaftlichen Schaden an

Schulautonomie und Abberufung Heinisch-Hoseks gefordert

Wien (OTS) - "Sie sind bereit, als Frauenministerin - über den Umweg des Bildungsresorts - hier feministische Politik zu machen, die Sie für richtig halten, die aber in der Sache sehr kontraproduktiv ist. Sie nehmen unsere Kinder in Geiselhaft und zwingen sie zum Gendern", kritisierte Team Stronach Bildungssprecher Robert Lugar in seinem Debattenbeitrag die Pläne von Ministerin Heinisch-Hosek, künftig nur gegenderte Schulbücher im Unterricht zuzulassen. Und weiter: "Ein Viertel der Kinder kann jetzt schon nicht sinnerfassend lesen - wie sinnvoll ist es dann eine frauenpolitische Maßnahme umzusetzen, die es letztlich schwieriger macht, sinnerfassend zu lesen?"

"Wenn durch die gegenderte Schreibweise der Lesefluss behindert wird, dadurch Kindern das Lesen letztlich keinen Spaß mehr macht und sie aufhören zu lesen, dann haben Sie einen volkswirtschaftlichen Schaden angerichtet, der nicht mehr gut zu machen ist - doch das ist Ihnen egal, wenn es darum geht Ihre sozialistische Frauenpolitik am Rücken der Kinder durchzudrücken", mahnt Lugar die Unterrichtsministerin. Studien der freien Universität Berlin, die angeblich beweisen sollen, dass durchgehendes Gendern die Chancen der Frauen am Arbeitsmarkt verbessern, seien nicht haltbar - vielmehr dienten sie einer politischen Indoktrinierung, "die auch Sie, Frau Minister, durch die Hintertür über das Bildungsresort in der Köpfe der Menschen bringen wollen", so Lugar.

Der Team Stronach Bildungssprecher forderte Heinisch-Hosek einmal mehr auf, die längst fällige Schulautonomie gegen die Landeshäuptlinge durchzusetzen und dem Beispiel der Niederlande folgend, Privatschulen sowie öffentliche Schulen gleichermaßen zu finanzieren, doch "Sie wollen in Wahrheit im Bildungsbereich nichts bewegen - Ihnen geht’s um Frauenpolitik." Daher unterstützt Lugar auch das Ansinnen Bundeskanzler Faymanns, die Unterrichtsministerin abzuberufen - "das haben Österreich und die Schüler sich verdient", schloss Lugar.

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