Berlakovich: Nationalrat beschließt Änderung der Kyoto II-Periode (Klimaschutzeinigung von Doha)

ÖVP-Abgeordneter: Klimaschutzgesetz wirkt – Österreich ist beim Klimaschutz auf Zielkurs

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Der Beschluss bei der Klimakonferenz in Doha war ein wichtiger Zwischenschritt in Richtung Weltklimaschutzabkommen. Dabei geht es um einen nahtlosen Übergang der Kyoto I - Periode zur Kyoto II - Periode. Das heißt, dass sich die Industrieländer verpflichten, auch nach Auslaufen von Kyoto I im Jahr 2013 weiter Klimaschutzmaßnahmen bis zum Jahr 2020 zu setzen. Damit haben Österreich und die EU ihre zentrale Forderung in Doha durchgesetzt. Der Beschluss von Doha war vor allem auch für die vom Klimawandel am stärksten betroffenen Entwicklungsländer ein großes Anliegen", sagt ÖVP-Nationalratsabgeordneter Niki Berlakovich anlässlich des gestrigen Beschlusses im Nationalrat.

Allerdings verpflichten sich in der Kyoto II - Periode nur die EU und einige andere Industrieländer zu fixen CO2 Reduktionszielen. Das ist für den Weltklimaschutz zu wenig, da diese Staaten nur für ca. 15 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich sind. Daher bedarf es größerer Anstrengungen aller UNO-Mitgliedsstaaten im Interesse eines Weltklimaschutzvertrags.

"Die nächste Klimakonferenz wird in Paris stattfinden. Die Chancen stehen derzeit gut, bei dieser Konferenz einen Weltklimaschutzvertrag zu erreichen. Wesentliche internationale Player haben sich bewegt und die Bereitschaft signalisiert, stärkere Akzente als in der Vergangenheit zu setzen. Österreich befindet sich aktuell auf einem sehr guten Weg um seine Klimaschutzverpflichtungen zu erzielen. Das Klimaschutzgesetz und die zwischen Bund und Ländern vereinbarten Maßnahmen greifen und zeigen Wirkung", sagt Berlakovich.
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