Franziska Weisz, Max von Thun und August Schmölzer lüften das Geheimnis um „Irenes Bruder“

Peter Keglevic inszeniert Fortsetzung des ORF/ZDF-Publikumserfolgs „Die Fremde und das Dorf“

Wien (OTS) - "Schade, dass die Dreharbeiten bald zu Ende sind!" Am vorletzten Drehtag lädt heute, am 9. Juli, ein hochkarätig besetztes Schauspielensemble um Franziska Weisz, Max von Thun und August Schmölzer zu einem Pressetermin am Set in Tragöß. Denn nach dem Romy-gekrönten ORF/ZDF-Heimatfilm "Die Fremde und das Dorf" entsteht derzeit mit "Irenes Bruder - Ein Geheimnis im Dorf" (AT) in der Steiermark die 90-minütige Fortsetzung. Beim Setbesuch Rede und Antwort standen u. a. auch Franziska Walser, Harald Schrott, Sissy Höfferer, David Christopher Roth, Michael Menzel, Stefan Matousch und Enzo Gaier sowie Regisseur Peter Keglevic, Drehbuchautorin Konstanze Breitebner, Produzent Wolfgang Rest und Vertreter der Förderer.

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Eine kluge Vernetzung alltäglicher Beobachtungen zu einer modernen TV-Geschichte"

"Konstanze Breiteberns und Peter Keglevics Blick auf die Protagonistinnen und Protagonisten des Films ist eine kluge Vernetzung alltäglicher Beobachtungen zu einer modernen TV-Geschichte. Die Authentizität, die aus genauer Beobachtung, Charakterführung und Darstellung entsteht, lässt eine spannende, aber auch sehr realitätsnahe Geschichte entstehen. Ich freue mich sehr, dass sich das Erfolgsteam von ‚Die Fremde und das Dorf‘ wiedergefunden hat und uns diese Fortsetzung erzählt. Das spricht für die Stärke der fiktionalen Charaktere, aber auch für die Stärke des Schauspielensembles und der Menschen, die diese Geschichte erfunden haben und realisieren. Dank an alle dafür."

Franziska Weisz: "Eine fordernde, aber auch wunderschöne Reise"

Was Franziska Weisz über den neuen Film schon sagen kann? "Ich kann so viel verraten, dass durch die Rückkehr von Anton aus dem Gefängnis Rosaria und Josef das Dorf verlassen, dass durch die Zusammenlegung dreier steirischer Gemeinden Irene als Bürgermeisterin ganz neue Probleme zu bewältigen hat und durch die Rückkehr ihres Bruders ein neues großes Geheimnis aufgedeckt wird." Über das Erfolgsgeheimnis der Produktion: "Die grundlegenden Zutaten stimmen einfach. Ein tolles Buch wird mit viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen inszeniert und mit einem spannenden, kontrastreichen Ensemble und reizvollen Bildern umgesetzt."

Der besondere Reiz an dieser Produktion: "Ich freue mich vor allem, wieder mit diesem wunderbaren Team zusammenzuarbeiten. Unser Produzent, Wolfgang Rest, und unser Regisseur, Peter Keglevic, haben ein Team zusammengestellt, das nicht nur kompetent, sondern menschlich herausragend ist. Vom Produktionsbüro bis zum Set sind alle mit Begeisterung und Liebe zur Arbeit dabei, das lässt sich auch nicht durch extrem volle Drehtage und absurde Wetterkapriolen brechen. Peter Keglevic inszeniert mit so viel Empathie und Energie und nimmt sein Ensemble, in dem mit August Schmölzer, Franziska Walser, Harald Schrott, Max von Thun und vielen anderen Urgewalten aufeinandertreffen, mit auf eine fordernde, aber auch wunderschöne Reise - das alles vor der verschwenderischen Schönheit der Natur hier in und um Tragöß macht dieses Projekt zu etwas Besonderem für mich. Schade, dass die Dreharbeiten bald zu Ende sind!"

Konstanze Breitebner: "Ich erzähle vom Leben im Dorf, vom Schweigen, vom Wegschauen, von alltäglicher Gewalt in der Familie."

Die ORF-Premiere von "Die Fremde und das Dorf" erreichte im vergangenen Jahr in ORF 2 durchschnittlich 805.000 Seherinnen und Seher. Konstanze Breitebner, die erneut für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, über das Erfolgsgeheimnis: "In den zahlreichen Reaktionen, die ich vom Publikum bekommen habe, war immer wieder der Satz , …das kenne ich, bei uns wars auch so‘ - das scheint wohl das ,Erfolgsgeheimnis‘ meiner Geschichte zu sein. Ich erzähle vom Leben im Dorf, vom Schweigen, vom Wegschauen, von alltäglicher Gewalt in der Familie, offensichtlich ein Thema, das die Menschen berührt und interessiert. Sehr viel zu diesem Erfolg haben sicher die großartige Regie von Peter Keglevic und das hervorragende Ensemble meiner Schauspielerkolleginnen und -kollegen beigetragen, was man in ihren Gesichtern lesen kann, sagt so viel mehr als alle Worte." Bei einem so großen Erfolg lässt nun auch die Fortsetzung nicht lange auf sich warten. Worauf darf sich das Fernsehpublikum im zweiten Film freuen? "Im ersten neuen Heimatfilm ‚Die Fremde und das Dorf‘ hat mich, neben den Protagonisten, eine Schauspielerin besonders fasziniert und interessiert: Franziska Weisz. Ich habe deshalb Irenes Geschichte in den Mittelpunkt des zweiten Teils gestellt. Diese zarte und doch so kraftvolle junge Frau irritiert im ersten Moment durch eine scheinbare Kälte, Distanziertheit … In diesem Film erzählen wir, warum sie so geworden ist, was sie durchstehen musste und wie sie es doch geschafft hat. Natürlich sind wieder die hinreißenden Kollegen dabei, allen voran August Schmölzer, der meinen ‚alten‘ Anton so berührend hart und wuterfüllt in seiner Wortlosigkeit, in seiner Sehnsucht, alles richtig zu machen, darstellt."

Was für Breitebner den besonderen Reiz an der Produktion ausmacht? "Dass ich erzählen kann, was mir am Herzen liegt: angefangen von der g‘sunden Watschen ist jede Form von Gewalt falsch und richtet nur Schaden an. Aus Liebe zuschlagen gibt es nicht." Und weiter: "Dass ich mit diesem hervorragenden Team weiter arbeiten kann, dass wir vom Land Steiermark diese Unterstützung bekommen und zum Beispiel in Tragöß drehen können - eine wunderschöne Landschaft."

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Die junge Irene (Franziska Weisz) wurde gerade zur Vizebürgermeisterin dreier zusammengelegter Gemeinden gewählt. Als unmittelbar nach der Wahl der amtierende Bürgermeister bei einem Autounfall ums Leben kommt, übernimmt sie interimistisch dessen Amt. Viele Dorfbewohner sind verärgert, denn Irene hat sehr eigenwillige Vorstellungen von der Amtsführung: Anton Wolf (August Schmölzer), nach verjährtem Totschlag an seiner Frau aus dem Gefängnis entlassen, wittert in der geplanten Umfahrungsstraße über seine Grundstücke die Chance auf das große Geld. Doch Irene vereitelt die Umwidmung zu teurem Bauland.

Als der prominente Koch Paul Berger (Michael Menzel) ein altes Dorfgasthaus neu eröffnen und Irenes Bruder Georg (Georg Kemmer) dort arbeiten möchte, stellt sich Irene auch noch vehement gegen das Gasthausprojekt. Alte Wunden der Vergangenheit brechen auf und ein düsteres Geheimnis kommt langsam ans Licht.

"Irenes Bruder - Ein Geheimnis im Dorf" (AT) ist eine Koproduktion von ORF, ZDF und FILM27 (Produzent: Wolfgang Rest), hergestellt mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria und Cinestyria Filmcommission and Fonds.

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