FPÖ-Leyroutz zu Asyl-Chaos in Kärnten: „Betroffene Bevölkerung muss informiert werden!“

FPÖ fordert wiederholt Grenzkontrollen

Klagenfurt (OTS) - Als "unerträglich ignorant" bezeichnet der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz, die Tatsache, dass die verantwortlichen Politiker, LH Peter Kaiser sowie Kärntens Tourismusreferent Christian Benger, die Bevölkerung in Krumpendorf sowie in Ossiach im Zuge des herrschenden Asyl-Chaos mit ihren Sorgen und Ängsten einfach alleine lassen. "Das hätte es unter einer FPÖ-dominierten Landesregierung unter Garantie nicht gegeben. Die Kärntner Koalitionsregierung nickt einfach unwidersprochen alles ab und geht danach zur Tagesordnung über. Das ist eine Ignoranz, die schwer auszuhalten ist", kritisiert Leyroutz und verlangt Informationsveranstaltungen vor Ort.

Wenn Kaiser erklärt, er habe dem Standort Ossiach als Erstaufnahmezentrum zugestimmt, da dort maximal 120 Leute untergebracht werden könnten, so sei das für Leyroutz an Realitätsferne nicht mehr zu überbieten. Der Landeshauptmann und Asylreferent Kaiser hätte sich überlegen sollen, wie viele Unterbringungsplätze in Traiskirchen vorgesehen waren und wie viele Asylwerber dort derzeit in unwürdigsten Verhältnissen mehr schlecht als recht hausen. Kaisers Argument sei daher für Leyroutz als eine gefährliche Drohung zu werten.

"Die Bevölkerung hat leider zu Recht das Gefühl, dass Kärnten nicht mehr selbstbewusst regiert wird und die handelnden Personen der Regierungskoalition auf allen Ebenen lediglich als Befehlsempfänger fungieren", so Leyroutz, der wiederholt temporäre Grenzkontrollen einfordert. Österreich sei mit Schweden für Asylwerber derzeit das Zielland Nummer Eins. (Schluss)

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