Dr. Reinhard Bösch neuer Obmann des Landesverteidigungsausschusses

„Bundesheer braucht dringend Unterstützung“

Wien (OTS) - Der Vorarlberger Nationalratsabgeordnete Dr. Reinhard E. Bösch wurde gestern zum neuen Obmann des Landesverteidigungsausschusses gewählt.

Der 58-jährige Abgeordnete war von 1999 bis 2008 und ist seit 2013 Abgeordneter zum Nationalrat. Davor war Bösch Mitglied des Bundesrates 1994 - 1999, Abgeordneter zum Vorarlberger Landtag 1989 -1994, sowie Stadtvertreter der Stadt Dornbirn. Von 2003 bis 2006 und ab Juni 2015 war und ist Bösch Wehrsprecher der FPÖ und zeitgleich auch Obmann des parlamentarischen Landesverteidigungsausschusses, in welchem er von 2001 bis 2008 und seit 2013 ständiges Mitglied war und ist.

Seine militärische Karriere begann als Einjährig Freiwilliger 1975. Nach zahlreichen Kursen und Lehrgängen stieg der promovierte Historiker vom Jagdkampfzugskommandanten beim Jagdkampfbataillon 911 in Vorarlberg, über die Funktion des Kompaniekommandanten, des Ordonnanzoffiziers des Kommandanten der 9. Jägerbrigade, des stellvertretenden Kommandanten des Jägerbataillon 35 bis zur derzeitigen Verwendung als Oberst und Verbindungsoffizier beim Militärkommando Vorarlberg auf.

Dr. Reinhard E. Bösch, im Hauptberuf Bibliothekar und Historiker, arbeitete auch wissenschaftlich über Militärgeschichte und dissertierte über die österreichische Armee im Ersten Weltkrieg.

Dr. Reinhard E. Bösch war von Jänner 2008 bis 2014 schon in der Parlamentarischen Bundesheerbeschwerdekommission, die 2011 zur Bundesheerkommission geworden ist und ist seit Jänner 2015 freiheitlicher Vorsitzender der Bundesheerkommission.

Anlässlich seiner Wahl zum Obmann des Landesverteidigungsausschusses betonte Bösch: "Ich werde mich dafür einsetzen, dass das Bundesheer gestärkt wird und die Demontage unserer Streitkräfte ein Ende findet. Es ist dringend geboten, dass sich die Bundesregierung in ihrer Gesamtheit wieder der Bedeutung der Sicherheitspolitik bewusst wird und den dafür notwendigen Instrumenten, dazu zählt auch das Bundesheer, mehr Aufmerksamkeit und Respekt zollt."

Er sehe eine Hauptaufgabe darin, die Strukturen des österreichischen Bundesheeres flächendeckend zu erhalten, den im Heer arbeitenden Menschen eine klare Perspektive zu geben und die Streitkräfte ausreichend budgetär zu dotieren und mit modernen Mitteln auszurüsten.

Bösch lädt beide Regierungsparteien ein, nicht innerkoalitionär zu streiten, sondern, wenn sie es ernst meinen, dabei denkt er vor allem an die ÖVP, die Anträge, welche die Freiheitlichen zum Thema Bundesheer einbringen, zu unterstützen.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001