Nationalrat – Keck: Gesetz zu Sozialbetrugsbekämpfung bringt Gerechtigkeit und Fairness

Steuermoral und konsequente Verfolgung von Steuersündern wird gefördert – Informationspflicht bei Unterentlohnung wird eingeführt

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Abgeordneter Dietmar Keck hat heute, Mittwoch, die Notwendigkeit des Sozialbetrugsbekämpfungsgesetzes unterstrichen. "Eine Studie der Arbeiterkammer OÖ zeigt auf, dass es allein im Jahr 2012 bei 2.364 Betriebsprüfungen zu einer Nachverrechnung von Sozialversicherungsbeiträgen in der Höhe von 25 Millionen Euro in Oberösterreich gekommen ist", erklärte Keck. ****

"Die Gebietskrankenkassen haben errechnet, dass mehr als 57 Millionen Euro an Löhnen und Gehältern vorenthalten wurden", kritisiert Keck. "Diese Zahlen sind schier unglaublich und es gilt hier, gezielt vorzugehen". Das Gesetz sieht vor, ArbeitnehmerInnen zu verständigen, wenn die eigenen DienstgeberInnen wegen Unterentlohnung angezeigt werden. Er sei stolz, an diesem Gesetz mitzuwirken, betont Keck, denn sonst "würde es weiterhin Dienstgeber geben, die diese 57 Millionen Euro Jahr für Jahr den Dienstnehmern unterschlagen". (Schluss) cs/sc

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