Yilmaz: Innenministerin soll inhumanen Ausnahmezustand beenden

Unmenschliche, unwürdige Situation in Traiskirchen

Wien (OTS/SK) - Vor einer menschlichen Katastrophe warnt SPÖ-Integrationssprecherin Nurten Yilmaz angesichts der dramatischen Situation in Traiskirchen. Insbesondere nach den Hitzetagen und der nun aufziehenden Gewitterfront sei die Innenministerin gefordert, sofort zu handeln und das Richtige zu tun. "Es ist unmenschlich und eines Landes wie Österreich unwürdig, Menschen aufgrund des bevorstehenden Unwetters in Busse pferchen zu wollen anstatt diese in ordentlichen Unterkünften unterzubringen ", so Yilmaz. Die SPÖ-Integrationssprecherin empfiehlt, Internate, Schulen und andere Möglichkeiten zu nutzen. ****

Österreich hat genügend Unterkünfte - etwa Kasernen, die zur Verfügung stünden. "Der katastrophale Zustand in Traiskirchen muss so rasch wie möglich behoben werden. Die gesundheitlichen Gefahren für Flüchtlinge, unter denen zahlreiche Kinder sind, werden zunehmend größer", warnt Yilmaz. In diesem Zusammenhang begrüßt die SPÖ-Integrationssprecherin den Vorschlag ihres ÖVP-Pendants, der die Kirchen aufforderte mehr Häuser für Flüchtlinge zu öffnen. "Selbstverständlich ist das nicht die Lösung für diese große Herausforderung. Langfristig sind wir aufgefordert, europäisch zu denken und zu handeln, angesichts der dramatischen Lage aber in Traiskirchen müssen wir rasch und solidarisch und vor allem menschlich handeln - allen voran die Innenministerin", so Yilmaz abschließend. (Schluss) ps/rm/mp

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