Meinl-Reisinger: „FPÖ-Liste kein großer Wurf in Richtung Erneuerung“

FPÖ trug zwei Drittel der Wiener Landtagsentscheidungen geschlossen mit

Wien (OTS) - "Mit der Kandidatenliste für Wien ist der FPÖ kein Wurf in Richtung Erneuerung gelungen", zieht Meinl-Reisinger ein Fazit. Mit Angela Schütz wird eine Gemeinderätin nominiert, die in einer sozialen Gemeindewohnung zum Billigtarif logierte, viele Mandatare sind bereits Teil der aufgeblähten Wiener Verwaltungsstrukturen. Drei nichtamtsführende Stadträte und 12 Bezirksvorsteher-Stellvertreter stellt die FPÖ derzeit in Wien. "Unnötige Posten, die nur der Versorgung dienen", so Meinl-Reisinger.

Auch ist die Forderung des heutigen Wien-Kandidaten Maximilian Krauss noch in Erinnerung, der nach der Ablehnung als Wiener Vize-Stadtschulratspräsidenten einen Verdienstentgang in Höhe von über 12.000 Euro forderte. "Die FPÖ sieht die Stadt Wien als Selbstbedienungsladen, das zeigen uns auch die Erfahrungen in Kärnten oder auf Bundesebene", geht Meinl-Reisinger ins Detail.

Die FPÖ ist nicht die Lösung, sondern Teil des Problems: "Warum unterstützt die FPÖ denn keine unserer Anträge zur Reduzierung von Privilegien und Parteienfinanzierung? Seit Jahren weisen wir auf die unzähligen Möglichkeiten hin, wie wir das politische System verschlanken können, die FPÖ hat keine dieser Initiativen bis dato mitgetragen. Ganz im Gegenteil: Zwei Drittel der Wiener Landtagsentscheidungen sind seitens der FPÖ einstimmig mitgetragen. Sie tragen wie SPÖ, Grüne und ÖVP die Verantwortung für das politische Wiener Biotop aus Günstlingswirtschaft", stellt Beate Meinl-Reisinger, Spitzenkandidatin der NEOS Wien, klar.

"Es ist weiters grotesk, dass uns ausgerechnet die FPÖ Ausgrenzung vorwirft. Ganz im Gegenteil: In meinem Offenen Brief haben wir Strache dezidiert zu einer öffentlichen Diskussion eingeladen. So konträr unsere Positionen auch sind, in einer Demokratie wird nun einmal diskutiert. Eine Partei wie die FPÖ fühlt sich aber anscheinend nicht wohl dabei. Was wir jedoch ausschließen ist ein FPÖ-Bürgermeister in Wien, wir sind keine Steigbügelhalter für Hetze und Hass", so Meinl-Reisinger abschließend.

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