Juraczka & Ruck: 25.000 neue Jobs für Wien

Wien braucht einen Kurswechsel

Wien (OTS) - "Die Problematik in Wien ist hinlänglich bekannt. Wien hat rund 20 Prozent der österreichischen Bevölkerung, aber 36 Prozent der Arbeitslosen sowie knapp 60 Prozent der Mindestsicherungsbezieher. Daher brauchen wir dringend Maßnahmen um diese Stadt wieder fit zu bekommen", so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Manfred Juraczka in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Obmann des Wiener Wirtschaftsbundes und Präsidenten der Wirtschaftskammer Wien Walter Ruck.

Die Wiener Wirtschaft hat mit enormen Belastungen zu kämpfen. Sei es durch Rekordgebühren (ein Drittel davon bezahlen die Unternehmer), Rekordabgaben (drei Viertel der Landesabgaben zahlen die Unternehmer) oder durch Rekordbürokratie (rund 200 Euro pro Mitarbeiter mehr im Jahr als der Rest in Österreich). Zahlreiche Betriebe sind dabei oder haben ihren Standort bereits ins Umland verlegt.

Die Grünen haben sich in den letzten Jahren zur Arbeitsmarktmisere still verhalten und nie dazu geäußert bzw. schwelgen in Syriza-Nostalgie. Und die SPÖ fordert stets mehr Geld vom Bund, was auch Ausdruck eines mangelnden Innovationsgeistes ist.

"Die Devise muss lauten: Intelligent entlasten und intelligent investieren. Wir haben uns daher gemeinsam Gedanken gemacht und ein Paket mit 11 konkreten Maßnahmen entwickelt um 25.000 neue Jobs zu schaffen. Es ist eine durchaus konservative Schätzung. Die Folgewirkungen diese Maßnahmen sind beispielsweise noch gar nicht eingerechnet", so Wirtschaftskammerpräsident Walter Ruck.

25.000 neue Jobs für Wien

- 800 Jobs durch Tourismuszonen
laut einer KMU Forschung-Studie von 2014, geschätzte 140 Millionen Euro Mehrumsatz in Wiener Tourismuszonen

- 3.100 Jobs durch Transsibirische Eisenbahn
Eine Verlängerung bis Wien würde angesichts diverser Studien 3.100 Arbeitsplätze pro Jahr durch direkte und indirekte Beschäftigungswirkungen schaffen.

- 2.000 Jobs durch Ausbau des Flughafens Wien (Dritte Piste) angesichts eines Vergleichs mit dem Flughafen Frankfurt, für Wien und NÖ geschätzt insgesamt 5.500 Arbeitsplätze mehr

- 1.700 Jobs durch Abschaffung der Bagatellsteuern
Abschaffung der Werbeabgabe bringt rund 100 Millionen Euro, 1.700 neue Arbeitsplätze in der Werbebranche laut Eco Austria

- 8.000 zusätzliche Jobs durch Start ups in Wien
durch konkrete Maßnahmen (u.a.: Errichtung von Start Ups Center mit durchgehender Betreuung in Wien) sollen zu den durchschnittlich 8.000 Neugründungen pro Jahr 4.000 dazu kommen. Das soll 8.000 Jobs schaffen

- 700 Jobs durch Multifunktions- Veranstaltungshalle

- 1.500 Jobs durch Lohnnebenkostenbefreiung für den ersten Mitarbeiter
Bei einer Förderung von 25 Prozent des Bruttolohns wurde dies seit 2009 bei 451 Personen in Anspruch genommen. Bei vollkommener Übernahme wird mit 300 Jobs pro Jahr bis 2020 gerechnet

- 2.500 Jobs durch Bürokratiereduktion von 5 Prozent
Laut einer Studie des ICE Instituts würden 57 Prozent in neue Arbeitsplätze investieren wenn bürokratische Belastungen gesenkt würden

- 2.500 Jobs Bezirksfinanzausgleich anhand Kommunalsteueraufkommen Eine Umverteilung mit der Kommunalsteuer direkt an die Bezirke würde Anreize schaffen Unternehmen nach Wien zu bringen und zu halten

- 1.700 Jobs durch einen neuen Busterminal
Spätestens 2016 schließt der Busbahnhof am Südtiroler Platz. Daher braucht es einen neuen Busterminal um dem steigenden Tourismus auch zu entsprechen.

- 500 durch Ausbau des Glasfasernetzes Wien auf 100 Prozent
Durch die Investitionen 2015/2016 liegen wir bei 90 Prozent in Wien, ein Ausbau auf 100 Prozent und erneute Investitionen bringen circa 500 Jobs

"Diese 11 Punkte sind aktive Ideen um die Arbeitslosigkeit in dieser Stadt zu bekämpfen. Und das ist der Kurswechsel, den wir jetzt brauchen. Anstatt lediglich Eventpolitik zu betreiben und den Fokus auf Ampelpärchen oder singende Kanaldeckel zu legen, müssen diese Maßnahmen umgesetzt werden um Wien wettbewerbsfähig zu halten. Wir benötigen für die Wirtschaft in Wien endlich wieder den bürgerlichen Hausverstand. Dafür steht die ÖVP Wien", so Juraczka abschließend.

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