„matinee“ am 12. Juli: Mörbisch-Doku „Karneval am See“ und „Zu Gast in den adligen Landvillen der Toskana“ in Florenz

Außerdem: Live-Gottesdienst aus Graz

Wien (OTS) - Die Magie einer verzauberten Karnevalsballnacht, eingebettet in die imposante Naturkulisse des Nationalparks Neusiedler See: Das versprechen die Seefestspiele Mörbisch heuer mit der Neuinszenierung der Johann-Strauß-Operette "Eine Nacht in Venedig", die morgen Premiere feiert. Hinter die Kulissen der größten Open-Air-Operettenbühne der Welt und ihrer diesjährigen Produktion blickt die "matinee" am Sonntag, dem 12. Juli 2015, um 9.05 Uhr in ORF 2 mit der Dokumentation "Karneval am See" des ORF-Landesstudios Burgenland, gestaltet von Désirée Walter. ORF III zeigt eine Aufzeichnung der Operette am Sonntag, dem 9. August, um 20.15 Uhr. Der von Clarissa Stadler präsentierte Kulturvormittag am 12. Juli geht - nach einem "Katholischen Gottesdienst" (9.30 Uhr) live aus der Kirche Mariä Verkündigung in Graz - mit einer Ausgabe der Reihe "Zu Gast in den adligen Landvillen der Toskana" weiter, das Lorenzo de Medici ein "Wiedersehen mit Florenz" (10.15 Uhr) beschert.

"Karneval am See" (9.05 Uhr)

Die Seefestspiele Mörbisch begeistern seit 1957 mit Operetten und Musicals auf einer einzigartigen Bühne direkt im Neusiedler See. 2015 wird hier der Klassiker "Eine Nacht in Venedig" geboten. Die Handlung der 1883 uraufgeführten Operette von Johann Strauß rankt sich um den Herzog von Urbino, einen weithin bekannten Frauenhelden, und dessen Barbier Caramello, der ihm in allen amourösen Belangen beisteht. Aber auch die Frauen verfolgen eigene Interessen. Und wie in der "Fledermaus" am Ende die Schuld an den Verwirrungen dem Champagner zugeschrieben wird, so muss in Venedig der Karneval herhalten. Regisseur Karl Absenger, der zuletzt 2014 für Mörbisch das Musical "Anatevka" inszenierte, verspricht ein Feuerwerk der Lustbarkeiten, bekannter Melodien, opulenter Ballette, ein feudales Bühnenbild und traumhafte Kostüme. Die von Desirée Walter gestaltete Dokumentation des ORF-Landesstudios Burgenland blickt hinter die Kulissen.

"Zu Gast in den adligen Landvillen der Toskana: Wiedersehen mit Florenz" (10.15 Uhr)

Florenz, gegen Ende des 15. Jahrhunderts die mächtigste und reichste Stadt der Welt, ist die Hauptstadt der Toskana und zugleich Startpunkt einer geschichtsträchtigen von Michael Trabitzsch gestalteten Zeitreise mit Schriftsteller Lorenzo de Medici, einem der letzten Nachfahren der über viele Jahrhunderte einflussreichen Medici-Familie. Seine erste Station ist die Villa Oppenheim Cora, die sich der Bankier Oppenheim im 19. Jahrhundert in Sichtweite der Stadt errichten ließ. Er wollte sich in die Tradition jener Familien einreihen, die diese Metropole der Banken und des Handels beherrscht hatten, wie die Familie der Medici, die es hier schon lange nicht mehr gibt, oder wie die Dynastie der Corsini - die einstigen Erzrivalen der Medici. Der Stammsitz der über die ganze Welt verstreuten Corsini außerhalb von Florenz ist die Villa Le Corti, aber ihre bekannteste Villa ist Mezzomonte, wo der Patriarch der Familie, Giovanni Corsini, mit seiner Frau Inès d'Ormesson und den fünf Kindern lebt. An diesem Ort nimmt Lorenzo de Medici wieder den Faden der Vergangenheit auf und trifft die mächtige Contessa Lucrezia Miari Fulcis aus der Corsini-Dynastie. Danach führt ihn seine Reise zu Marchesa Allegra Antinori. Die Wurzeln ihrer Familie reichen bis in jene Zeit zurück, als auch die Medici mächtig und reich waren. Voller Spannung begegnet Lorenzo de Medici diesem alten und reichen Adel, der - anders als die Medicis - auch heute noch in der Toskana beheimatet ist.

Die Sendungen der "matinee", für die Lizenzrechte vorliegen, sind nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und werden auch als Live-Stream angeboten.

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