Nationalrat – Spindelberger zum Rauchverbot: „Keine Kompromisse in Gesundheitsfragen“

Rauchverbot in der Gastronomie notwendiger Schutz für Kinder, kranke Menschen und Beschäftigte

Wien (OTS/SK) - In der Nationalratssitzung am Mittwoch hat SPÖ-Gesundheitssprecher Erwin Spindelberger seine Unterstützung für ein allgemeines Rauchverbot in der Gastronomie bekräftigt. "Ich gehe gerne auf Kompromisse ein, aber diese hören für mich dort auf, wo es um das wichtigste Gut des Menschen geht: unsere Gesundheit", stellte Spindelberger klar. Der Schutz gefährdeter Zielgruppen wie Kinder und chronisch kranke Menschen muss an oberster Stelle stehen, so der SPÖ-Gesundheitssprecher. Ebenfalls müsse an das gesundheitliche Risiko für Beschäftigte in der Gastronomie gedacht werden. ****

In Österreich ist der Tabakkonsum überdurchschnittlich hoch, vor allem unter Jugendlichen. Spindelberger sieht das Rauchverbot in der Gastronomie auch als ein präventives Mittel. "Weniger Möglichkeiten zu rauchen führen zwangsläufig auch zu weniger Konsum", erklärte der SPÖ-Gesundheitssprecher. Ziel sei, den Einstieg ins Rauchen so früh wie möglich zu verhindern. "Wir können nicht tatenlos zusehen, wenn täglich Menschen an den Folgen des Rauchens und Passivrauchens sterben", betonte Spindelberger.

Vergessen dürfe man auch nicht die Situation von Beschäftigten in der Gastronomie. "Jede/r nichtrauchende Mitarbeiter/in in einem Raucherbetrieb hat im Vergleich zu einem oder einer NichtraucherIn an einem rauchfreien Arbeitsplatz ein bis zu sechsundzwanzigfach höheres Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken", erinnerte der SPÖ-Gesundheitssprecher. Kompromisse seien hier nicht angebracht. "Die unternehmerische Freiheit hat dort zu enden, wo es um die Gesundheit der Menschen geht", so Spindelberger. (Schluss) bj/mr/mp

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