„Defi“ an Bord: Erneut Lebensrettung durch Streifenpolizisten

Wien (OTS) - Durch den Einsatz eines Defibrillators konnten zwei Beamte gestern das Leben eines Mannes retten. Der 54-Jährige war am Rennbahnweg (22. Bezirk) auf dem Gehsteig zusammengebrochen. Da mittlerweile viele Streifenwägen der Wiener Polizei mit Defibrillatoren ausgestattet sind, wurde auch die Polizei zu dem Rettungseinsatz beordert. Da der Patient keine Vitalzeichen aufwies, übernahmen die Polizisten vor Ort die lebensrettenden Sofortmaßnahmen von mehreren couragierten Ersthelfern und setzten auch den Defibrillator ein. Der 54-Jährige konnte stabilisiert und dem Notarzt übergeben werden. Auf der Fahrt in ein Krankenhaus hatte der Patient laut Rettungsdienst wieder einen stabilen Kreislauf.

Hintergrund: Aufgrund der intensiven Streifentätigkeit der Polizei kann ein Einsatzfahrzeug in kurzer Zeit an jedem Einsatzort in Wien eintreffen. Im Kampf gegen den plötzlichen Herztod werden aus diesem Grund vom Verein "PULS" in Zusammenarbeit mit der LPD Wien seit zwei Jahren sukzessive die Streifen-KFZ der Wiener Polizei mit Defibrillatoren ausgestattet und die Streifenpolizisten im Umgang mit dem Gerät geschult. So konnten von den Wiener Polizistinnen und Polizisten mittlerweile über 80 Leben gerettet werden.

Rückfragen & Kontakt:

Landespolizeidirektion Wien - Büro Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher Paul EIDENBERGER
+43 1 31310 72114
lpd-w-ref-pressestelle@polizei.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPO0002