FPÖ-Mölzer: Asyl-Verteilzentrum in Ossiach ist eine fahrlässige Entscheidung

Wirtschaftliche Schäden für die Tourismusgemeinde sind nur eine Frage der Zeit – Flüchtlingsströme stoppen, Grenzen dicht machen, Asylchaos beenden!

Wien (OTS) - Das Land Kärnten und das Bundesministerium für Inneres haben beschlossen, in der Gemeinde Ossiach ein Asyl-Verteilzentrum für das Bundesland Kärnten zu errichten. Ein ehemaliges Heim für Kriegsversehrte im Ortsteil Rappitsch soll als Erstaufnahmezentrum für Asylwerber dienen. Das Haus, das allerdings seit 15 Jahren nicht mehr genutzt wird, muss im Vorfeld generalsaniert werden. "Die Gemeinde Ossiach ist Heimat von 756 Einwohnern und lebt von den Einnahmen durch den Tourismus", erklärt FPÖ-NAbg. Wendelin Mölzer, der die Einrichtung des Erstaufnahmezentrums in einem Tourismusort scharf kritisierte. Mölzer, der in Bezug auf diese Entscheidung eine parlamentarische Anfrage an das Bundesministerium für Inneres eingebracht hat, fordert eine detaillierte Darlegung der Gründe für die Entscheidung, Rappitsch als Ort für ein Erstaufnahmezentrum auszuwählen. Zu bedenken gibt Mölzer außerdem, dass es sich hier um ein Verteilerzentrum handeln werde, das wohl dauerhaft im Ort bleiben werde. "Denkt man an Traiskirchen, so weiß man, was das bedeutet", so Mölzer.

"SPÖ-Landeshauptmann Peter Kaiser hat mit der Zustimmung zu diesem Projekt eine fahrlässige Entscheidung getroffen, die für die drittkleinste Gemeinde Kärntens einen enormen wirtschaftlichen Schaden bedeutet, wohl aber auch für die gesamte Region Ossiachersee", so Mölzer, der wohl auch einen Grund in der Entscheidung des Landes sieht, dass in Ossiach ein freiheitlicher Bürgermeister im Amt sei. "Ein Schelm, wer Arges dabei denkt", so Mölzer.

"Es geht aber nicht nur um die Frage, wo Asylwerber beherbergt werden, sondern vielmehr und vor allem um die Frage, wie man diese Flüchtlingsströme stoppen kann", fordert Mölzer die Innenministerin auf, einerseits endlich temporäre Grenzkontrollen einzuführen sowie andererseits alle in Österreich unrechtmäßig befindlichen Personen, insbesondere jene, deren Asylgesuch abgewiesen wurde, umgehend abzuschieben. "Nur dann werden wir der Lage wieder Herr werden", so Mölzer.

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