Lichtenecker: Grüne Vorschläge für Crowdfunding & Co werden umgesetzt

Alternative Finanzierungsmodelle sichern KMU und Start-ups

Wien (OTS) - "Unser jahrelanges Arbeiten und Eintreten für alternative Finanzierungsmodelle hat Früchte getragen. Im Nationalrat ist ein attraktiver Rechtsrahmen für Crowdfunding und andere Modelle beschlossen worden", freut sich die Grüne Wirtschaftssprecherin Ruperta Lichtenecker.

"Endlich wird mit dem Alternativfinanzierungsgesetz ein guter Rechtsrahmen für die Finanzierung von Start-ups, Klein- und Mittelständischen Unternehmen und auch Energiewendeprojekten gesichert", betont Lichtenecker. "Das stärkt die Unternehmen, ist wichtig für die Energiewende und schafft Arbeitsplätze."

Es werden nun alternative Finanzierungsformen mit direkter BürgerInnenbeteiligung unter Berücksichtigung des Anlegerschutzes administrativ einfach, kostengünstig und rechtssicher für alle Beteiligten ermöglicht und der Anlegerschutz ist gut gesichert.
Ein Wermutstropfen ist allerdings, dass sich die SP/VP-Regierung nur zu einem Volumen von 5.000 Euro pro Projekt und AnlegerIn durchringen konnte. Lichtenecker: "Wir stellen uns 20.000 Euro vor, da wir aus der Praxis wissen, dass die geplante Grenze zu niedrig und die Ausnahmeregelungen zu aufwendig zu administrieren sind. Die Grünen haben daher einen Abänderungsantrag zur Erhöhung der Grenze auf 20.000 Euro eingebracht. Zu unserem Bedauern haben die Abgeordneten von SPÖ und ÖVP den Antrag der Grünen nicht unterstützt."

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
+43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0001