ÖAMTC-Pannenhilfe: Durch Hitzewelle Einsatzzahlen um 20 Prozent gestiegen

4. Juli einsatzstärkster Tag am vergangenen Wochenende

Wien (OTS) - In Teilen des Landes stieg die Temperatur in den vergangenen Tagen auf weit über 30 Grad. Die Folge: Die ÖAMTC-Pannenfahrer rückten österreichweit von 1. bis 7. Juli 2015 um gut 20 Prozent häufiger aus als an durchschnittlichen Tagen. "Die Hitzewelle ist genau mit dem Ferienbeginn im Osten zusammengefallen -also einer Zeit, in der ohnehin sehr viele Urlauber mit dem Auto unterwegs sind", berichtet Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe. "Das haben unsere Pannenfahrer natürlich stark zu spüren bekommen, die seit 1. Juli österreichweit knapp 15.000 Einsätze zu absolvieren hatten."

Österreichweit einsatzstärkster Tag seit Julibeginn war der 4. Juli: 2.371 Mal mussten die Pannenfahrer des Clubs ausrücken. Insgesamt erwartet Samek in den Sommermonaten Juli bis September mehr als 185.000 Einsätze in ganz Österreich, im Schnitt also rund 2.000 Einsatzfahrten täglich. "Im ersten Halbjahr 2015 wurden österreichweit knapp 340.000, also rund 1.900 Einsätze pro Tag, gefahren", so der Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe.

Es gibt typische Pannenursachen bei Hitze: Hohe Temperaturen in Kombination mit städtischem Stop-and-Go-Verkehr lassen beispielsweise häufig das Kühlsystem streiken. Probleme mit der Elektronik sind auch nicht selten. "Und, um mit einem Mythos aufzuräumen: Die Batterie ist nicht nur im Winter der häufigste Einsatzgrund", erklärt der ÖAMTC-Experte. "Autobatterien werden bei Hitze genauso instabil wie bei Kälte. Daher ist die klassische Starthilfe auch im Sommer der häufigste Einsatzgrund." Im schlimmsten Fall muss die Batterie sogar getauscht werden, daher haben die Pannenfahrer des Clubs auch im Sommer Ersatzbatterien in ihrem Einsatzfahrzeug.

Einsatzzahlen der ÖAMTC-Pannenhilfe von 1. bis 7. Juli 2015

Wien: 3.195 Einsätze
Burgenland: 440 Einsätze
Niederösterreich: 2.819 Einsätze
Oberösterreich: 2.333 Einsätze
Kärnten: 1.207 Einsätze
Salzburg: 972 Einsätze
Steiermark: 1.980 Einsätze
Tirol: 1.495 Einsätze
Vorarlberg: 479 Einsätze

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC-Kommunikation
Stefan Tschernutter
+43 (0) 1 711 99-21218
kommunikation@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP0001