• 07.07.2015, 13:10:45
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FPÖ-Steger: OSV-Skandal: Herr Sportminister Klug, machen Sie endlich reinen Tisch!

„Ein Sportausschuss, der nur alle neun Monate tagt, ist für uns Freiheitliche zu wenig“

Utl.: „Ein Sportausschuss, der nur alle neun Monate tagt, ist für
uns Freiheitliche zu wenig“ =

Wien (OTS) - "Egal, in welche Ecke man schaut, im Österreichischen
Schwimmverband regiert das pure Chaos. Obwohl schon seit Tagen quer
durch die österreichische Medienlandschaft darüber berichtet wird,
hat es erst heute ‚Schweigeminister‘ Klug der Mühe wert gefunden,
öffentlich zu den Ungereimtheiten Stellung zu beziehen. Leider viel
zu spät!", so FPÖ-Sportsprecherin NAbg. Petra Steger.

Dass der alte und neue Vorstand schon im März 2014 von Malversationen
und auch der Konkursreife des OSV gewusst haben, stehe mittlerweile
außer Zweifel. Denn die Wirtschaftsprüferkanzlei TPA Horwath habe
eindeutig in ihrem Sonderbericht darauf hingewiesen. "Es stellt sich
nun die berechtigte Frage, inwieweit das Sportministerium vom
drohenden Konkurs informiert wurde. Da OSV-Generalsekretär Thomas
Unger bereits bestätigt hat, dass weiter mit Fördergelder gerechnet
werden dürfte, erhärtet sich der Verdacht, dass sich das
Sportministerium an einer möglichen Konkursverschleppung beteiligt
hat. Denn wenn ein Ministerium trotz der konkursreifen Lage des
Verbandes weiter Gelder in den Schwimmverband gepumpt hat, wäre dies
ein Skandal der Sonderklasse", so Steger.

Am 18. Februar 2014 wurde vom Sportministerium eine
Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Wien eingebracht.
Aus der Beilage der Sachverhaltsdarstellung gehe hervor, dass alle
Vorgänge, von denen heute alle Beteiligten angeblich so überrascht
sind, schon damals Gegenstand intensiver Gespräche gewesen waren, so
Steger. "Herr Klug, warum haben Sie die Mitglieder des
Sportausschusses nicht spätesten beim letzten Ausschuss über die nun
bekanntgewordene Situation informiert, zumal der OSV damals sehr wohl
im Ausschuss behandelt wurde. Warum haben Sie die Öffentlichkeit bzw.
die zahlreichen Sportler nicht rechtzeitig über die Ungereimtheiten
in Kenntnis gesetzt, wenn Sie schon im Jahr 2013 Prüfungen zur
Fördergebarung des OSV eingeleitet haben? Könnte es vielleicht daran
liegen, dass sich unter den Verantwortlichen zahlreiche SPÖ-nahe
Persönlichkeiten befinden? Herr Sportminister Klug, machen Sie
endlich reinen Tisch!", so Steger.

Doch nicht nur im Schwimmverband herrsche das pure Chaos. Auch im
Ski-, Box- und dem Bob- und Skeletonverband gebe es jede Menge
Gesprächsbedarf. Eine Aussprache mit Minister Klug sei dennoch nicht
möglich, da dieser offensichtlich mit den Sportagenden seines
Ressorts überfordert sei. Der nächste parlamentarische Sportausschuss
sei erst für den Monat Dezember anberaumt, weil Klug zu keinem
früheren Termin bereit gewesen sei, obwohl er sich Ende September
wegen des Landesverteidigungsausschusses im Parlament befinde. Warum
nicht am selben Tag der Sportausschuss hätte tagen können, bleibe
fraglich.

"Wenn es Sportminister Klug für ausreichend hält, dass der
Sportausschuss des Parlaments nur alle neun Monate tagt, dann ist das
für uns Freiheitliche schlicht und ergreifend zu wenig. Allem
Anschein nach dürfte der Bereich Sport für Minister Klug ohnehin zur
Nebensache geworden sein. Gerade in Zeiten, wo kein Monat ohne
Sportskandal vergeht, ist eine Zeitspanne von neun Monaten zwischen
zwei Sportausschüssen für uns nicht tragbar. Wenn Klug nichts am
österreichischen Sport liegt, dann soll er doch seine Funktion als
Sportminister jemanden anderen überlassen ", so die freiheitliche
Sportsprecherin.

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