• 07.07.2015, 12:13:19
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Hörl: Start der Mehrwertsteuer-Änderung mit 1.5.2016 ist ein Signal der Sachkenntnis und Flexibilität von Finanzminister Schelling

Ordnungsruf von Tiroler Tourismusobmann Franz Hörl für ÖHV und Lob für Fristverschiebung der Umsatzsteuererhöhung

Utl.: Ordnungsruf von Tiroler Tourismusobmann Franz Hörl für ÖHV und
Lob für Fristverschiebung der Umsatzsteuererhöhung =

Innsbruck (TP/OTS) - Der Obmann der Sparte Tourismus und
Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Tirol, Franz Hörl erkennt
in der Fristverschiebung der Umsatzsteuererhöhung für
Tourismusbetriebe einen Schritt in die richtige Richtung: "Wir
Touristiker können selbstverständlich mit dieser Steuerreform nicht
zufrieden sein. Immerhin bringt dieses Paket neue Belastungen für
unsere Branche mit sich. Dennoch ist es uns in intensiven
Verhandlungen gelungen, dieser Reform die Giftzähne zu ziehen und
massive Nachteile weg zu verhandeln." Dazu gehören auch
Modifizierungen der Grunderwerbssteuer, die eine Betriebsübergabe im
Familienverband ermöglichen sollen sowie Anpassungen was die
Abschreibungsmodalitäten bei Renovierungen betreffen.

Hörl: "Ich habe selber in Wien mit Finanzminister Hans Jörg Schelling
intensiv verhandelt und konnte gemeinsam mit maßgeblichen
Branchenvertretern den Minister und seine Experten über die
Auswirkungen und Nachteile aus erster Hand informieren. Es waren auch
die Landeshauptleute der Westachse, die hinter uns stehen und
geholfen haben, das Ärgste abzuwenden. Man hat in Wien Einsehen
gezeigt und ist erkennbar an die koalitionären Grenzen gegangen. Der
Finanzminister ist uns entgegengekommen."

Eine essentielle Forderung der Touristiker aus dem Westen konnte nun
auch realisiert werden. So war ursprünglich der 1.4.2016 als Stichtag
für die Erhöhung der Umsatzsteuer von zehn auf 13 Prozent vorgesehen.
Hörl: "Das wäre mitten in die Wintersaison gefallen und hätte nur
unnötigen zusätzlichen Stress verursacht. Man hat in Wien ein
Einsehen gezeigt und nun den Stichtag auf den 1.5. verschoben."

Wenig Verständnis zeigt Hörl für die andauernden Attacken der ÖHV:
"Es ist gut, richtig und auch wichtig, wenn eine Standesvertretung,
egal ob gesetzlich oder freiwillig, sich für die Interessen ihrer
Mitglieder einsetzt. Es ist allerdings nicht gut, wenn in der Hitze
der Attacke falsche Infos und Aussagen in den Äther geschossen
werden." Damit reagiert Hörl auch auf eine Meldung der ÖHV vom
6.Juli, in der ÖHV-Generalsekretär Gratzer das Fehlen von Regelungen,
Abschreibungen betreffend, mokiert. Tirols-Spartenobmann Hörl: "Es
dürfte dem Herrn Generalsekretär entgangen sein, dass die von ihm
angesprochenen Regelungen als Richtlinien des Finanzministers ergehen
werden. Das hat uns Herr Bundesminister Schelling zugesagt und wer
ihn kennt, weiß, Hansjörg Schelling hält Wort. Echte und wahrhafte
Standesvertretung baut auf Fakten und nicht auf Gerüchte oder gar
luftleere Vorwürfe."

Im Rahmen der Umsetzung, der zu erlassenden Verordnungen und
Richtlinien wird nun genaues Augenmerk auf die Umsetzung der
Versprechen gelegt. Hörl: Hier ist besonders unsere Kammer-Vertretung
in Wien gefragt, da gibt es noch viel zu tun und einiges
nachzuschärfen. Schlagkraft und Geschwindigkeit sind angesagt."

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