• 07.07.2015, 08:12:16
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Familienbund: Grunderwerbssteuer überdenken

Vererben oder Schenken innerhalb der Familie ersten Grades benötigt Ausnahmeregelung

Utl.: Vererben oder Schenken innerhalb der Familie ersten Grades
benötigt Ausnahmeregelung =

Wien/St. Pölten (OTS) - "Mit der Steuerreform wird Erben empfindlich
teurer. Durch die Anhebung der Grunderwerbssteuer für Vermögensteile
von 400.000 Euro auf nahezu das Doppelte, von 2 auf 3,5 Prozent sowie
dem Zusammenrechnen von zwei oder mehr Erwerbsvorgängen wird die
Weitergabe einer Wohnung oder eines Hauses von Eltern an ihre Kinder
empfindlich verteuert", kritisiert Familienbundpräsident Vbgm. Mag.
Bernhard Baier und fordert:

"Eine Hauptwohnsitzbefreiung bei der Immobilienschenkung oder
-vererbung innerhalb der Familie muss eine Ausnahme in der
Neuregelung sein. Die finanzielle Belastung darf kein Ausmaß
annehmen, das einen Verkauf der Immobilie zur Folge hat. Durch den
Verkehrswert als Berechnungsgrundlage und die Anhebung des
Prozentsatzes mit den damit einhergehenden Erhöhungen der Gebühren,
Notariat, etc., wird die Belastung für Familien zu groß."

"Eltern sollen das Elternhaus, das sie erhalten oder aufgebaut haben,
an ihre Kinder ohne große Entbehrungen weitergeben können", schließt
Baier.

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