ÖSTERREICH: Flüchtlingsprotest in Traiskirchen endet mit Polizeieinsatz

20 Asylwerber blockierten Lager-Eingang – acht Festnahmen

Wien (OTS) - Im Asyl-Erstaufnahmezentrum Traiskirchen kam es auch am Montag zu Protesten von Flüchtlingen, berichtet ÖSTERREICH (Dienstagsausgabe). Sie endeten mit einem Polizeieinsatz. Konkret blockierten rund 20 Asylwerber gegen 10 Uhr den Eingang des Lagers in der Otto-Glöckel-Straße. Die Polizei riegelte die Einfahrt um 10.30 Uhr ab und versuchte weitere 90 Minuten lang die Flüchtlinge - dabei handelte es sich um Syrer - zum Aufgeben zu bewegen. Als Grund gaben die Asylwerber die schlechten Unterkunftsbedingungen im Zeltlager Eisenstadt an, wohin sie gebracht werden sollten.

Um 12 Uhr begann die Polizei die Einfahrt zu räumen - dabei wurden einige Asylwerber von den Beamten weggetragen. Nach Angaben der Landespolizeidirektion Niederösterreich wurden insgesamt 8 Asylweber festgenommen - ihnen wird ein Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung vorgeworfen. Bei einem Verwaltungsdelikt können Personen maximal 24 Stunden festgehalten werden. Die acht waren Montagnachmittag noch in Polizeigewahrsam.

Rückfragen & Kontakt:

ÖSTERREICH, Chefredaktion
(01) 588 11 / 1010
redaktion@oe24.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FEL0001