Asyl: Christian Ragger: Grüne Milchmädchenrechnung ist keine Lösung

„Liebe“ plakatieren und Sommerkino-Tour werden anhaltenden Flüchlingsstrom nicht aufhalten – Asylwerberheim auf der Saualm wiedereröffnen

Klagenfurt (OTS) - "Schön, wenn sich die Grünen nicht vor den Blauen fürchten, jedoch sind die Blauen hier nicht das Thema", kommentiert der Kärntner FPÖ-Chef LR Mag. Christian Ragger die heutige "Pippi-Langsstrumpf-Aussendung" der Grünen. Es gehöre mehr dazu als Liebe zu plakatieren oder eine Sommerkino-Tour durch Österreich zu starten, um eine Lösung gegen den anhaltenden Flüchtlingsstrom nach Europa zu finden.

Bemerkenswert sei auch die Grüne Milchmädchen-Rechnung, wonach ein Zelt abgebaut werden sollte, wenn eine feste Unterkunft für acht Asylwerber gefunden werden kann. "Man hat dabei wohl vergessen, dass wenn acht Personen aus den Zelten in feste Unterkünfte verlegt werden, bereits die doppelte Anzahl an Flüchtlingen wieder vor dem Zelt wartet", merkt Ragger an.

Auch die FPÖ spricht sich klar gegen eine Unterbringung in Zelten aus, daher erneuert Ragger seinen Vorschlag, die bestens geeignete Infrastruktur auf der Saualm, welche im Herbst 2012 geschlossen wurde, wieder zu nutzen. "Die Saualm wäre prädestiniert, da man hier nicht lange prüfen müsste, keine unmittelbaren Konflikte stattfinden würden und bereits bewiesen wurde, dass das Asylheim funktioniert", so Ragger. Hier könnten rund 50 Asylwerber Platz finden und so, frei nach den Grünen, sechs Zelte in Krumpendorf abgebaut werden.

Für Kärnten, das mit argen Budgetnöten zu kämpfen hat, bedeutet die Versorgung der stetig wachsenden Flüchtlingszahl eine enorme Belastung. Die Kosten der Mindestsicherung haben sich seit 2012 auf 30 Millionen Euro verdoppelt, gestemmt werden sie von Land und Gemeinden. Die Grundversorgung finanzieren Bund und Land im Verhältnis 60:40, wobei es verabsäumt wurde, für die Länder einen "Deckel" einzuziehen. So ist Kärnten gezwungen, Sozialleistungen für die eigene Bevölkerung zu streichen (z.B. Schulstartgeld), während die Kosten für die Grundversorgung unkalkulierbar steigen.

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