Hinkley Point C – Weninger begrüßt Klage Österreichs: „Kompromissloser Einsatz von Kanzler Faymann gegen Atomkraft“

Österreich ist Vorbild in Sachen Anti-Atom-Politik

Wien (OTS/SK) - Österreich hat heute, Montag, beim Europäischen Gericht Klage gegen die umstrittene Förderung für den Bau des britischen Atomkraftwerks Hinkley Point C eingebracht. SPÖ-Umweltsprecher Hannes Weninger betonte dazu: "Durch die Klagseinbringung wird einmal mehr der kompromisslose und hartnäckige Einsatz von Bundeskanzler Werner Faymann gegen die Hochrisiko-Technologie Atomkraft unterstrichen. Österreich ist dank seiner konsequent betriebenen Politik gegen Atomkraft, die weder nachhaltig noch modern oder erneuerbar ist, Vorbild in Sachen Anti-Atom-Politik", sagte Weninger gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Für Weninger ist klar: "Es darf zu keiner Renaissance der gefährlichen und unbeherrschbaren Atomkraft kommen. Umso mehr ist es daher zu begrüßen, dass Österreich mit der Klage zeigt, dass wir konsequent für ein AKW-freies Europa eintreten", betonte Weninger, der darauf verwies, dass der heute eingebrachten Nichtigkeitsklage auch ein Beschluss des österreichischen Parlaments und ein Beschluss des Ministerrats zugrunde liegen.

Die Förderung von Atomkraft sei, so Weninger, nicht akzeptabel. "Statt veraltete und gefährliche Technologien zu fördern, muss es darum gehen, nachhaltige Energieformen auszubauen, Energieeffizienz voranzutreiben und erneuerbare Energien zu forcieren", sagte Weninger. (Schluss) mb/bj

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