FPÖ-Kickl: Jenseitiges „profil“-Cover verwechselt EU mit Europa

Wien (OTS) - "Selten war das Cover eines Österreichischen Nachrichtenmagazins so daneben, wie das heutige im 'profil'", sagte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. Nicht nur, dass hier Europa mit der EU verwechselt werde, lasse die "profil"-Redaktion einen erschreckenden Einblick in ihr Demokratieverständnis zu, so Kickl.

Auch die politische Orientierung des Blattes, das sich offenbar irrtümlich "Das unabhängige Nachrichtenmagazin Österreichs" nenne, sei spätestens jetzt allen klar und sei alles andere als "unabhängig", so Kickl. So würde sich die Redaktion ungeniert gegen direkte Demokratie aussprechen und jene, die diese gegen das Brüsseler Diktat einforderten, als "Kaputtmacher" Europas titulieren, zeigte sich Kickl fassungslos.

Besonders erheiternd in diesem Zusammenhang sei das Editorial, welches diesmal sogar ohne Nennung des Verfassers auskomme, denn dort heiße es: "Wir mussten solide journalistische Qualität produzieren, ohne das Ergebnis des kurzfristig angesetzten Griechenland-Referendums (das am Sonntag stattfindet) zu kennen." "Nun ja. Das mit der 'soliden journalistischen Qualität' ist diesmal gründlich in die Hose gegangen", so Kickl.

"Zur Info an das 'unabhängige Nachrichtenmagazin Österreichs' sei festgehalten, dass nicht Tsipras, Cameron, Le Pen, Strache und Orbán mit ihren Volksabstimmungen bzw. den Forderungen danach Europa vulgo die EU gefährden, sondern jene Herrschaften, die in Brüssel am Willen des Volkes vorbeiregieren", betonte Kickl. "Dass 'profil' das genau anders sieht, ist allerdings kein Wunder, schreiben doch auch die Redakteure meilenweit am Leser vorbei", so Kickl.

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