FPÖ-Schrangl zu Kabelwerk: Was kommt noch alles ans Licht?

"Wiener Wohnbau wurde zu Vettern-Sumpf"

Wien (OTS) - "Die Serie an Wiener Wohnbauskandalen reißt nicht ab:
Die Tochter von Peter Fleissner, Geschäftsführer der Kabelwerk Bauträger GmbH, bekam vom Unternehmen eine geförderte Wohnung. In dieser befindet sich das Büro der Firma ‚Building Development Network‘, deren Geschäftsführung aus Fleissner selbst und seiner Tochter besteht. Die Optik im Wiener Wohnbau wird immer bedenklicher. Hier schanzen sich die Genossen gegenseitig günstige Wohnungen zu und nützen sie gleichzeitig als Büros. Gleichzeitig werden die Wartelisten für Wiener, die auf eine geförderte Wohnung warten, immer länger. Es braucht endlich drastische Reformen. Auch Regelungen, die Tochtergesellschaften gemeinnütziger Bauträger betreffen, müssen verschärft werden", fordert FPÖ-Bautensprecher NAbg. Mag. Philipp Schrangl.

Zu den Kunden der BDN zähle wiederum die Kabelwerk Bauträger GmbH. GBV-Obmann Karl Wurm sei Mitglied des Aufsichtsrates. Die GEWOG-Neue Heimat und andere gemeinnützige Bauträger würden zu den Gesellschaftern des Bauträgers zählen. "Hier finden wir wieder ein Paradebeispiel für die vielschichtigen Verflechtungen und die rote Vetternwirtschaft, die in Wien herrscht. Es hat sich ein Personenkarussell entwickelt, das aufgebrochen werden muss", fordert Schrangl wirksame Entflechtungen. "Wöchentlich kommen neue Skandale ans Tageslicht. Die SPÖ und ihr Umfeld haben den Wiener Wohnbau geradezu im Würgegriff", erneuert Schrangl die Forderung nach der Ausweitung der Prüfkompetenz des Rechnungshofes auf gemeinnützige Bauträger. "Auch deren gewerbliche Töchter sollen durchleuchtet werden können", setzt Schrangl nach. "Während zahllose Wiener keine leistbare Wohnung finden, richten es sich die Genossen und ihr Umfeld auf Kosten der Allgemeinheit", kritisiert Schrangl.

"Immer wieder sind die gleichen Namen und Parteien ins Skandale verwickelt. Gleichzeitig liegt der Wohnungsmarkt am Boden - das ist den Menschen nicht mehr länger zumutbar", so Schrangl.

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