Schulstartpakete für Kinder von Mindestsicherungs-BezieherInnen

Wien (OTS/Rotes Kreuz) - Das Sozialministerium finanziert ab Juli 2015 so genannte Schulstartpakete. Dadurch werden Bezieherinnen und Bezieher der bedarfsorientierten Mindestsicherung in ganz Österreich finanziell entlastet. Verteilt werden diese Pakete vom Roten Kreuz. Jedes Schulkind in einem Haushalt, in dem Mindestsicherung bezogen wird, kann ein Schulstartpaket bekommen. Die Familien erhalten Mitte Juli einen Brief mit allen Informationen zur Vorgehensweise und einem Antrag automatisch zugeschickt. Damit können sie bei einer Verteilstelle des Roten Kreuzes pro Kind ein Paket bestellen. Zur Auswahl stehen 19 Pakete mit unterschiedlichem Inhalt -beispielsweise eine Schultasche oder Schulutensilien. Einige Tage nach der Bestellung kann das Paket beim Roten Kreuz abgeholt werden.

"Über 40.000 Schülerinnen und Schülern leben in einem Haushalt, in dem Mindestsicherung bezogen wird", erläutert Sozialminister Rudolf Hundstorfer. "Ich freue mich, dass wir mit den Schulstartpaketen die finanzielle Belastung zu Schulbeginn für diejenigen, die an allen Ecken sparen müssen, abschwächen können."

Auch Werner Kerschbaum, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes, ist überzeugt davon, dass dadurch vielen Familien der Schulstart ihrer Kinder massiv erleichtert wird. "Als humanitäre Organisation ist es unsere ureigenste Aufgabe, benachteiligten Menschen zu helfen", sagt Kerschbaum. "Wir wissen, dass gerade Familien mit schulpflichtigen Kindern jeden Euro umdrehen müssen und sind froh, diese Familien unterstützen zu können."

Die Schulstartpakete-Aktion des Sozialministeriums wird mit Mitteln der EU aus dem "Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen" finanziert. Österreich ist mit diesem Projekt ein Vorreiter in der EU.
weitere Informationen unter: www.schulstartpaket.at
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