Mailath/Badora: „Erste Sanierungsmaßnahme für das Publikum“

Volkstheater bekommt neue Bestuhlung

Wien (OTS) - Pünktlich zur Sommerpause beginnt das Volkstheater mit dem Ausbau der alten Bestuhlung. Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny setzte den Startschuss und demontierte gemeinsam mit Direktorin Anna Badora den ersten Sessel. Der Einbau einer neuen Tribüne sowie neuer Theatersessel sollen ab Herbst 2015 für das Publikum mehr Sicht- und Sitzkomfort sowie bessere Akustik bringen.

Am 26. Juni 2015 fiel im Volkstheater der letzte Vorhang der Ära Schottenberg. Doch heuer wird auch in der Sommerpause emsig weitergearbeitet. Damit - wie von der neuen künstlerischen Direktorin Anna Badora geplant - eine Zuschauertribüne sowie neue Theatersessel am Rang eingebaut werden können, muss der Zuschauerraum zunächst komplett leer geräumt werden. Alle alten, zum Teil bereits sehr verschlissenen Sessel werden abgeschraubt und ausgebaut. Der Kulturstadtrat legte selbst Hand an und montierte gemeinsam mit Anna Badora einen Sessel ab.

Der künstlerischen Direktorin ist der Umbau ein wichtiges Anliegen: "Ich will den TheaterbesucherInnen von Anfang an bestmöglichen Komfort bieten können. In enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt wird der Zuschauerraum des Volkstheaters an die zeitgemäßen Ansprüche des Publikums angepasst." Auch Andreas Mailath-Pokorny liegen diese Verbesserungen sehr am Herzen: "Die ersten Sanierungsschritte sollen den wichtigsten Personen des Theaters zu Gute kommen - dem Publikum", betonte der Kulturstadtrat. "Denn ohne Publikum ist das Theater nichts. Es entsteht erst im Blick des Betrachters. Deshalb ist es ganz wichtig, dass die Besucherinnen und Besucher im Theater gut sitzen und gut sehen - beides erreichen wir mit dieser ersten Baumaßnahme", so Mailath.

Insgesamt dauern die Arbeiten voraussichtlich etwa sechs Wochen. Die ZuschauerInnen können also nicht nur auf das Programm der neuen Direktorin gespannt sein, sie dürfen sich auch auf insgesamt 850 neue Sitzplätze mit mehr Komfort, besserer Sicht und Akustik freuen, die sie pünktlich mit Beginn der neuen Spielzeit nutzen können.

Die Kosten für die Umbaumaßnahmen belaufen sich auf ca. 1,2 Millionen Euro, die zum Teil auch aus den Einnahmen der laufenden Spendenkampagne finanziert werden. Die Baumaßnahme ist ein erster Schritt zur Generalsanierung, deren Projektierung im Dezember 2014 vom Wiener Gemeinderat auf den Weg gebracht wurde.

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Mediensprecherin StR. Dr. Andreas Mailath-Pokorny
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