Besser vorankommen im Baustellensommer: Aktion „Kreuzung frei halten!“

Stadt Wien, Polizei und ARBÖ: Freie Kreuzungen bedeuten weniger Stau

Wien (OTS) - Zum Beginn des Baustellensommers starten das Baustellenmanagement der Stadt Wien, die Wiener Polizei und der ARBÖ gemeinsam die Aktion "Kreuzung frei halten!". Ziel der Aktion ist es, ein verstärktes Bewusstsein für das Freihalten der Kreuzungsplateaus zu schaffen. Denn freie Kreuzungen bedeuten weniger Stau. Im Rahmen der Aktion wird die Polizei vermehrt die Kreuzungsplateaus -insbesondere in Baustellennahbereichen - überwachen.

Kreuzungsplateaus sind sensible Bereiche. Vor allem in hochfrequentierten Straßenzügen und in der Nähe verkehrswirksamer Baustellen sind verstellte Kreuzungen nicht nur ein Ärgernis für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, sondern beeinträchtigen auch die Verkehrssicherheit.

Der Landespolizeipräsident, Dr. Gerhard Pürstl ruft daher die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer im Zuge der Aktion zu vermehrter Umsicht auf: "Das Verstellen von Kreuzungsplateaus ist oftmals die Ursache von umfangreichen Stauungen. Deshalb verstärkt die Polizei gerade im Baustellensommer die Präsenz an neuralgischen Kreuzungen, um die Flüssigkeit des Verkehrs zu gewährleisten und gleichzeitig bei Verstößen entsprechend einzuschreiten."

Mehr Aufmerksamkeit im Baustellenumfeld

Die Wasserrohrlegung der MA 31 Neubaugürtel und Hernalser Gürtel ist eines der diesjährigen Baustellen-Highlights und beeinflusst ab Juli das Verkehrsgeschehen.
"Der Gürtel gehört zu den höchst belasteten Straßen Wiens. Baustellen in diesem Straßenzug haben daher immer gravierende Auswirkungen. Jede Autofahrerin, jeder Autofahrer kann jedoch einen Beitrag leisten, um die Belastungen so gering wie möglich zu halten indem die Kreuzungen frei gehalten werden", so Baustellenkoordinator Peter Lenz. Mit einer Verteilaktion an den Kreuzungen im Einzugsbereich dieser herausfordernden Baustelle am 6. und 7. Juli sollen die Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker auf das wichtige Thema "Kreuzung frei halten" direkt vor Ort aufmerksam gemacht werden. Das richtige und rücksichtsvolle Verhalten im Kreuzungsbereich wird an diesen Tagen mit einer süßen Kleinigkeit unter dem Motto "Freie Kreuzung! Weniger Stau!" honoriert.

Freie Kreuzungsbereiche auch im Eigeninteresse der Autofahrerinnen und Autofahrer

Zum Thema meint Dir. Günther Schweizer: "Wir unterstützen diese Aktion und appellieren an den gesunden Menschenverstand der Autofahrer, Kreuzungsbereiche frei zu halten. Außerdem schreibt die StVO lt. §18 vor, dass man nur in eine Kreuzung einfahren darf, wenn gewährleistet ist dass man das betroffene Kreuzungsplateau noch rechtzeitig verlassen kann, bevor der Querverkehr losfährt." Dadurch werden auch positive Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit erzielt, wie Schweizer weiter ausführt: "Kreuzungsbereiche in Verbindung mit stockendem Verkehr stellen ohnedies bereits potentielle Gefahrenquellen dar. Durch Baustellen wie jene am Gürtel steigt die Unfallgefahr zusätzlich. Aus diesen Gründen halten wir es für überaus wichtig, die Kreuzungsbereiche frei zu halten." Davon profitieren letztlich alle, die auf Wiens Straßen unterwegs sind.

Kurz-Info:
"Kreuzung frei halten!" - eine gemeinsame Aktion von Baustellenmanagement Wien, Polizei und ARBÖ für mehr Verkehrssicherheit und einen flüssigen Verkehrsablauf.
Start: 6. Juli
Dauer: Juli - August 2015
Verteilaktion am 6. und 7. Juli im Baustellennahbereich Neubaugürtel

Baustelleninformationen unter www.baustellen.wien.at oder bei der Info-Line Straße und Verkehr täglich von 7 - 18 Uhr unter 01/955 59

Rückfragen & Kontakt:

Baustellenmanagement der Stadt Wien
Dipl.-Ing. Peter Lenz
Telefon: 01 4000-82687
peter.lenz@wien.gv.at

Landespolizeidirektion Wien - Büro Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher Patrick Maierhofer, KI
Tel: 01-31310-72121

Sebastian Obrecht, MA
Pressesprecher
ARBÖ, Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs
Telefon +43 1 891 21
E-Mail: Sebastian.Obrecht@arboe.at

Mag.a Iris Wrana
Öffentlichkeitsarbeit
MA 46 – Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten
Telefon: 01 81114-92703
Mobil: 0676 8118 92703
E-Mail: iris.wrana@wien.gv.at

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