FPÖ-Vilimsky: Griechen sollen sich aus dem Euro verabschieden

„Das Griechenland-Debakel zeigt auch die Unfähigkeit der EU, mit derartigen Krisen umzugehen. Und es zeigt in aller Schonungslosigkeit die völlige Fehlkonstruktion des Euro.“

Wien (OTS) - "Die Griechen haben sich entschieden. Jetzt ist es Zeit, ihren Abschied aus dem Euro einzuleiten - und zwar so rasch wie möglich." Das sagte heute MEP Harald Vilimsky, FPÖ-Generalsekretär und Delegationsleiter der FPÖ im Europaparlament, in seiner Reaktion auf den Ausgang des griechischen Referendums.

In den vergangenen Jahren seien über 300 Milliarden Euro an Rettungsgeldern in Griechenland versenkt worden - neun Milliarden davon aus Österreich. Das Ergebnis: Griechenland ist genauso pleite wie zuvor. Vilimsky: "Wir müssen unbedingt verhindern, dass jetzt noch mehr Geld in einem Land versenkt wird, das nicht nur von Korruption und Ineffizienz gezeichnet ist, sondern offenbar auch völlig reformunwillig." Deshalb sei es hoch an der Zeit, dass Griechenland sich aus dem Euro verabschiedet - dessen Kriterien es ohnehin nie erfüllt habe, meinte Vilimsky.

Der FPÖ-Delegationsleiter im Europaparlament unterstrich weiters das Versagen der Europäischen Union: "Das Griechenland-Debakel zeigt auch die Unfähigkeit der EU, mit derartigen Krisen umzugehen. Und es zeigt in aller Schonungslosigkeit die völlige Fehlkonstruktion des Euro." Es bestehe aber die Befürchtung, dass die EU weiterhin Geld nach Griechenland pumpen wolle, nur um aus politischen Gründen um jeden Preis an der gemeinsamen Währung festzuhalten. Vilimsky: "Was wirtschaftlich falsch ist, kann politisch nicht richtig sein."

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