FPÖ-Kickl: Pühringer versucht sich mit FPÖ-Ideen zu retten

Polit-Schwenk vor der Wahl ist unglaubwürdig und ein Armutszeugnis

Wien (OTS) - "Wenige Wochen vor der Oberösterreichischen Landtagswahl versucht sich ÖVP-Landeshauptmann Josef Pühringer mit der Übernahme von einigen FPÖ-Forderungen politisch über Wasser zu halten", kommentierte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl den Auftritt Pühringers im Ö1-Mittagsjournal. "Ein derartiger Schwenk vor der Wahl ist extrem unglaubwürdig, zumal davon auszugehen ist, dass Pühringer nach der Wahl all seine Versprechungen wieder vergessen haben wird", so Kickl.

Es bestehe auch nicht der "...Eindruck, dass die Politik nicht mit den Flüchtlingen zu Rande kommt", sondern die ÖVP-Politik kommt tatsächlich nicht zu Rande damit, korrigierte Kickl die samstägliche Sonntagsrede Pühringers. Sich als "Zeltvermeider" zu geben, aber dennoch mehr Flüchtlinge aufnehmen zu wollen, zeige schon die "Wischi-Waschi-Linie" Pühringers, warnte Kickl davor auf diese Nebelgranate des oberösterreichischen Landeshauptmannes hereinzufallen.

Als Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz habe Pühringer auch nicht mehr als die üblichen Floskeln zum Thema Bildung zu bieten. Damit könne er auch nicht verdecken, dass es den roten und schwarzen Landesfürsten um nichts anderes als Macht und Geld gehe, während die Ausbildung unserer Kinder in diesem Machtpoker zwischen Bund und Ländern auf der Strecke bleibe, so Kickl.

Einem Satz Pühringers, auch wenn er aus dem Zusammenhang gerissen sei, könne man jedoch vollinhaltlich zustimmen: "Ich bin zu lange in der Politik." "Damit hat Pühringer absolut recht", so Kickl.

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