• 03.07.2015, 13:12:23
  • /
  • OTS0149 OTW0149

Am Weg zum Welterbe!

Großglockner Hochalpenstraße

Pressekonferenz Großglockner Hochalpenstraße in der
Firmenzentrale in Salzburg "Die Großglockner Hochalpenstraße - Erbe
& Auftrag"

Utl.: Großglockner Hochalpenstraße =

Salzburg (TP/OTS) - Großglockner Hochalpenstraße: Ab heute
Denkmal und am Weg zum Welterbe!

Erstmals in der Österreichischen Geschichte wurden "Gemeinsame Ziele"
für ein Baudenkmal festgeschrieben. Mit Rechtskraft des Bescheides
des Bundesdenkmalamtes (BDA) wurde jetzt der höchste nationale Schutz
erteilt. Damit ist es möglich: Die Großglockner Hochalpenstraße
stellt den Antrag auf UNESCO-Welterbe!
Am 3. Juli gaben Landeshauptmann Wilfried Haslauer (Vorsitzender
Aufsichtsrat GROHAG) und Barbara Neubauer (Präsidentin
Bundesdenkmalamt) gemeinsam bekannt:

Nach fünf Jahren Vorbereitung und intensiver Verhandlungen ist es
fix: die Großglockner Hochalpenstraße steht mit heutigem Tage unter
Denkmalschutz nach dem Denkmalschutzgesetz (DMSG)!

Aufgrund der außerordentlichen Situation, Größe und Ausbreitung des
Objektes "Glock-nerstraße" im Hochgebirge (knapp 50 km
Verkehrsinfrastrukturen und über 100 Brücken und Hochbauten im
alpinen Bereich) wurden erstmals in der Österreichischen Geschichte
"Gemeinsame Ziele für die weitere denkmalgerechte Erhaltung der
Großglockner Hochalpenstraße" festgeschrieben. Dieser
"Denkmalpflegeplan" ist integraler Bestandteil des Bescheides des
BDA.

Präsidentin Barbara Neubauer vom BDA war aufgrund der
außerordentlichen Situation und Schutzwürdigkeit dieses international
anerkannten "Monuments" eine gemeinsam und breit getragene Lösung
besonders wichtig.

" ... Wie damals schon festgehalten, ist die Großglockner
Hochalpenstraße aufgrund ihrer in die Landschaft und den hochalpinen
Bereich des Großglockners ‚komponierten‘ Anlage und aufgrund ihrer
diesbezüglichen Einmaligkeit zweifellos insgesamt als Weltkulturerbe
zu werten."
Brief Bundesdenkmalamt an Großglockner Hochalpenstraßen AG vom 25.
April 2012, GZ: 22.709/3/2012

Damit wurde auch die Voraussetzung geschaffen, sich für die Aufnahme
in das UNESCO-Welterbe zu bewerben. "Der heutige Tag ist damit auch
der offizielle Startschuss für die Beantragung des
Welterbe-Prädikates für die Großglockner Hochalpenstraße!" so
Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Für Vorsitzenden Haslauer ist wichtig, dass die zukünftige Sicherung
der Straße als "Na-tionales Monument", die Bewerbung um das Prädikat
Weltkulturerbe und ein erfolgreicher Betrieb des Unternehmens GROHAG
Hand in Hand gehen, um die wesentliche Wertschöpfung für die Menschen
in den Regionen der Hohen Tauern langfristig zu sichern und
auszubauen.

Johannes Hörl, der Vorstand der Großglockner Hochalpenstraßen AG
(GROHAG), teilt mit, dass neben den erforderlichen Beschlüssen der
Gesellschaft die Unterstützungserklärungen der beiden beteiligten
Länder Kärnten und Salzburg schriftlich vorliegen und auch die
UNESCO-Kommission in Österreich, sowie die zuständigen Ministerien
und die Anrainergemeinden auf höchster Ebene persönlich kontaktiert
wurden. Allesamt haben ihre Unterstützung und unumschränkt positive
Begleitung zugesagt.

Bernd Paulowitz, GF von "insitu World Heritage Consulting" aus Paris
wurde mit der wis-senschaftlichen Gesamtdokumentation und Erstellung
des Antrags-Dossiers, welches voraussichtlich schon Ende 2016 in
Paris der UNESCO offiziell übergeben wird, beauftragt. "Die Chancen
für die Großglockner Hochalpenstraße als Einzelstätte die erste
Straße Europas und eine der ganz wenigen Straßen weltweit mit
Welterbe-Status zu werden stehen sehr gut!", so Paulowitz.

Kurt Luger, UNESCO-Lehrstuhlinhaber "Kulturelles Erbe und Tourismus"
sieht in der Bewerbung und im folgenden Welterbetourismus eine für
die Gesellschaft bzw. das Objekt Großglockner Hochalpenstraße, welche
mit knapp 800.000 - 900.000 Besuchern in den Sommermonaten bereits
jetzt eine der wichtigsten Tourismusattraktionen in Österreich
darstellt und das "Alpine Österreich" umfassend repräsentiert, große
Chance.

"Es wird mit entsprechenden Maßnahmen möglich, sein neue Zielgruppen
zu erreichen und es sollte eine regelrechte Eingliederung in den
"internationalen Welterbetourismus" mit neuen Märkten erfolgen
können, die auch zur spürbaren Veränderung der Übernachtungsstruktur
in den Umlandgemeinden führen wird. Dies insbesondere am asiatischen
Zielmarkt (siehe Hallstatt) und Übersee, aber auch innerhalb
Europas.", so Luger.

Weiteres Bildmaterial vom Pressegespräch finden Sie unter
http://mediathek.grossglocknernews.at

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | T31

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel