• 02.07.2015, 15:24:01
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40. Wiener Landtag (6)

Tätigkeitsbericht 2014 der Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft über ihre Tätigkeit

Utl.: Tätigkeitsbericht 2014 der Wiener Pflege-, Patientinnen- und
Patientenanwaltschaft über ihre Tätigkeit =

Wien (OTS/RK) - LAbg Ing. Bernhard Rösch (FPÖ) betonte, der Bericht
zeige auf, wo überall Probleme für PatientInnen auftreten können. Wo
Menschen arbeiteten würden Fehler passieren, daher sei die
PatientInnenanwaltschaft eine wichtige Institution. Gerade bei
medizinischen Fehlern brauchten Menschen Hilfe. Betreffend
ÄrztInnenmangel, Einsparungen und Wartezeiten hoffe er auf eine
Verbesserung.

Für LAbg Marianne Klicka (SPÖ) sei die PatientInnenanwaltschaft
eine wichtige Informations- und Kontrolleinrichtung im Wiener
Gesundheitssystem. Die vielen Angebote stünden allen WienerInnen zur
Verfügung und das sei gut. Diese Institution habe schon viele
Härtefälle abgewickelt und zahlreichen PatientInnen geholfen. Weiters
bekenne sich Wien zu den vielen Pflegeangeboten für Menschen bis ins
hohe Alter, um diesen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Abschließend wünschte sie sich noch eine breitere Diskussion
betreffend PatientInnenverfügung. In diesem Bereich sollten ÄrztInnen
besser geschult werden, die kostenlose PatientInnenverfügung solle in
ganz Österreich angeboten werden.

Pflege- und PatientInnenanwältin Dr.in Sigrid Pilz hielt fest, der
PatientInnen-Entschädigungsfonds wurde leider nicht erhöht. Weiters
seien auch niedergelassene ÄrztInnen nicht dabei, dafür sei das
Sanatorium Hera freiwillig beigetreten. Es wäre im Sinne der
PatientInnen wichtig, dass hier einheitliche Richtlinien in ganz
Österreich gelten würden. Derzeit gebe es länderspezifisch sehr große
Unterschiede bei Entschädigungsauszahlungen. Wartezeiten seien
ebenfalls ein sehr heikles Thema, hier wäre mehr Transparenz enorm
wichtig in öffentlichen, aber auch in privaten Spitälern. Weiters
wäre wünschenswert, dass die PatientInnenverfügungen allen kostenlos
zugänglich gemacht würden.

Abstimmung: Der Bericht wurde einstimmig angenommen.

Bericht des Kuratoriums der Museen der Stadt Wien über das
Jahr 2014

LAbg Ing. Mag. Bernhard Dworak (ÖVP) hielt eingangs fest, es gebe
viel Licht, aber auch viel Schatten. Positiv sei, dass das Depot in
Himberg dank seiner Fraktion nun endlich umgesetzt wurde. Die
Sanierung der Hermesvilla sei hier die "Schattenseite", da sinnvolle
Konzepte, aber auch Sanierungsarbeiten und deren Dauer nicht bekannt
seien. Abschließend brachte er einen Antrag betreffend Änderung und
Anpassung des Wiener Museumsgesetzes ein. (Forts.) mak/lit

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