Heinisch-Hosek/Ostermayer: Arbeit an Bildungsreform wird selbstverständlich fortgesetzt

Michael Häupl folgt Hans Niessl in Arbeitsgruppe nach – Heinisch-Hosek: „Werden Reform verwirklichen, die SchülerInnen, Eltern und PädagogInnen beste Ergebnisse bringt“

Wien (OTS/SK) - Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Kanzleramtsminister Josef Ostermayer haben heute, Donnerstag, im Rahmen einer Pressekonferenz betont, dass die Arbeitsgruppe zur Bildungsreform trotz des Ausscheidens der Landeshauptleute Hans Niessl und Erwin Pröll fortgesetzt wird. "Es ist überraschend, dass zwei Mitglieder der Arbeitsgruppe nicht mehr mitwirken wollen", sagten Heinisch-Hosek und Ostermayer. Die Arbeit an der Bildungsreform werde aber selbstverständlich fortgesetzt. "Wir werden als Bundesregierung eine Reform verwirklichen, die SchülerInnen, Eltern und PädagogInnen beste Ergebnisse bringt", so Heinisch-Hosek. Bis zum Ministerrat am 17. November wolle man rechtliche, pädagogische und finanzielle Fragen zur Bildungsreform geklärt haben, daran halte man fest. Wiens Landeshauptmann Michael Häupl wird Hans Niessl in die Arbeitsgruppe nachfolgen. "Ich freue mich, dass wir eine Lösung gefunden haben und Michael Häupl mitarbeiten wird. Auch er sieht Bildung als wichtiges Zukunftsthema", betonte Ostermayer. ****

Die Bildungsministerin betonte, dass die Verwaltungsfrage "nicht oben auf der Agenda" stünde. Wichtiger seien Fragen wie Bildungsgerechtigkeit, Schulautonomie, Ausbau ganztägiger Schulformen und Elementarpädagogik. Bei diesen Punkten sei man in der Endabstimmung und in der Arbeitsgruppe, auch koalitionsübergreifend, weitgehend einig. "Wir wollen die Qualität der Schulen verbessern, da steht die Frage der Verwaltung ganz am Schluss", machte Heinisch-Hosek klar. Ostermayer betonte: "Es gibt eine Diskussion auf ExpertInnenebene, wo Hans Niessl eine andere Meinung vertritt. Er hat aber versichert, dass er der Reform nicht im Wege stehen wird."

Heinisch-Hosek und Ostermayer sind sich einig, dass das Ausscheiden von Niessl und Pröll keine negativen Auswirkungen auf die Arbeit an der Reform haben werde. "Mit Michael Häupl haben wir einen im Bereich Bildung extrem engagierten und interessierten Menschen als Nachfolger gewonnen", freute sich Ostermayer, der die Herausforderung nicht darin sieht, "wer in der Arbeitsgruppe ist, sondern dass wir verschiedene Akteure überzeugen müssen - auch Oppositionsparteien für eine Zweidrittelmehrheit im Parlament". (Schluss) ve/bj

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0001