Kinderfreunde: Bildungsreform muss weitergehen

Im Zentrum des Prozesses müssen die Kinder stehen

Wien (OTS) - Die Ankündigung von Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek, den Prozess zur Bildungsreform weiterführen zu wollen sieht Jürgen Czernohorszky, Bundesgeschäftsführer der Österreichischen Kinderfreunde, positiv: "Alle Expert/innen sind sich einig, dass im Bildungsbereich Veränderungen notwendig sind. Die Bemühungen in diese Richtung müssen unbedingt fortgesetzt werden." Den Ausstieg der Landeshauptleute Pröll und Niessl aus den Arbeitsgruppen kommentiert Czernohorszky wie folgt: "Es wäre schade, wenn eine notwendige Reform aufgrund von Stilkritik am Prozess nicht zu Stande käme." Es sei jedoch nur konsequent, den Weg für jene frei zu machen, die grundlegende Veränderungen im Bildungssystem auch wirklich vorantreiben wollten, so Czernohorszky.

Die Position der Kinderfreunde in Sachen Bildungsreform sei klar:
"Weiterhin stehen wir für eine gemeinsame Schule aller 6 bis 15-Jährigen mit einem ganztägigen verschränkten Unterrichtskonzept, weil wir überzeugt sind, das nur so ein sozial gerechtes Bildungssystem realisierbar ist. Im Mittelpunkt aller Überlegungen dürfen jedoch nicht nur die Interessen des Systems oder der Verwaltung stehen, sondern die Interessen jener, die am wichtigsten sind - und das sind die Kinder", so Czernohorszky abschließend.

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