VP-Ulm ad Dienstordnungsnovelle: Weiterhin keine Maßnahmen, um Pensionsantrittsalter in Wien anzuheben

Wien (OTS) - "Die Frühpensionen sind ein Thema in Wien, das uns leider schon lange beschäftigt. Die vorliegende Dienstordnungsnovelle führt nun zwei neue Tatbestände für Frühpensionen ein. Ein Antrittsalter von 60 Jahren für Schwerarbeit und ein Antrittsalter von 57 Jahren bei Nachtschwerarbeit. Die verantwortliche Stadträtin Frauenberger bekommt keinen Vertrauensvorschuss von uns, dass durch diese Maßnahme das allgemeine Antrittsalter erhöht wird. Unsere Kritik bleibt weiterhin aufrecht", so ÖVP Wien LAbg. Wolfgang Ulm in der heutigen Debatte zur neuen Dienstordnungsnovelle.

Während in Wien die Beamten mit durchschnittlich 57,3 Jahren in Pension gehen, beträgt das Antrittsalter im Bund 60,7. Während 2004 das Antrittsalter auf beiden Ebenen nahezu identisch war, geht diese Schere bis heute signifikant auseinander, trotz aller Beteuerungen und Anstrengungen seitens der Stadtregierung und insbesondere der verantwortlichen Stadträtin Frauenberger und ihrer Vorgängerinnen Wehsely und Brauner.

"Denn eines ist klar. Die Stadtregierung muss sich an den Taten und Zahlen messen lassen. Die Stadt Wien schafft es offensichtlich nicht, ihre Beamten länger gesund und motiviert im Dienst zu halten. Viele Mitarbeiter sind Mobbing ausgesetzt und werden in die Frühpension gedrängt", so Ulm weiter.

"Wir haben große Bedenken und es ist sehr fraglich, dass durch diese Novelle und die damit verbundenen neuen Regelungen das allgemeine Antrittsalter angehoben wird. Deswegen wird die Novelle von uns abgelehnt", so Ulm abschließend.

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