FPÖ-Kickl: Österreicher über Griechenlandhilfe abstimmen lassen

"Faymann und Co schließen hier laufend Verträge zu Lasten Dritter – nämlich der österreichischen Bevölkerung - ab"

Wien (OTS) - "Keine Bank würde sich von einem Schuldner die Kreditbedingungen diktieren lassen. Die abgehobenen Euro-Eliten samt der euphorischen österreichischen Regierung aber lassen sich von der griechischen Regierung weiterhin willig am Nasenring durch die Gegend ziehen - zu Lasten der Steuerzahler. Wenn die Griechen darüber abstimmen, ob sie von der EU Geld nehmen, wäre es nur recht und billig, wenn die Österreicher und all die anderen, die für das Griechenland-Desaster aufkommen müssen, darüber abstimmen, ob sie überhaupt noch weiter ihr Steuergeld in Athen versenken wollen -zumal der Großteil der Milliarden Euro an Rettungsgeldern schon jetzt nicht an die notleidende Bevölkerung ging, sondern Richtung Banken und Spekulanten geflossen ist", so heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl.

Tsipras und Co. würden doch schon lange keine ernsthaften Verhandlungen mehr führen. Man müsse nicht einmal zwischen den Zeilen lesen können, um zu wissen, worauf die Herren hinauswollen - im Euro bleiben, weiterhin von der gemeinsamen Währung profitieren, ohne Schulden zurückzuzahlen und ohne Reformen anzugehen. Das gehe auf Kosten aller anderen. "Das zuzulassen, ist dem österreichischen Steuerzahler gegenüber unverantwortlich. Faymann und Co schließen hier laufend Verträge zu Lasten Dritter - nämlich der österreichischen Bevölkerung - ab. Sie muss die Zeche bezahlen, also ist es ihr gutes Recht darüber abzustimmen, ob sie das überhaupt will", so Kickl.

Der Weiterbestand des Euro sei durch einen Grexit keinesfalls gefährdet, Griechenlands BIP mache beispielsweise nur 1,8 Prozent der Wirtschaftsleistung im Euroraum aus. Griechenland selbst könnte sich durch die Rückkehr zur Drachme wieder stabilisieren. "Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende - ein "Grexit" - der Austritt Griechenlands aus dem Euro - ist der ökonomisch vernünftige Weg", so Kickl.

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