FPÖ: Karlsböck: Schluss mit beschämender Unterdotierung der Unis!

Breite Diskussion um Zukunft der Forschungsförderung unumgänglich

Wien (OTS) - Der freiheitliche Wissenschaftssprecher und Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses, NAbg. Dr. Andreas F. Karlsböck, greift die Kritik von Uniko-Präsident Heinrich Schmidinger an der universitären Mittelknappheit auf und fordert die Bundesregierung auf, die beschämende Unterdotierung von Wissenschaft und Forschung zu beenden.

Es sei unredlich, wenn das Forschungsbudget nominell zwar erhöht werde, de facto aber immer weniger übrig bleibe, weil aus dem bereit gestellten Topf immer neue Aufgaben zu finanzieren seien, betont Karlsböck. Mit wohltönenden Lippenbekenntnissen zur Bedeutung von Exzellenz für den Forschungsstandort Österreich sei es nicht getan. Man müsse auch dafür sorgen, dass entsprechende Mittel zur Verfügung gestellt werden, so der freiheitliche Wissenschaftssprecher. Die notorische Unterdotierung von Forschung und Lehre sei jedenfalls beschämend. Angesichts der notorischen Geldknappheit fordert Karlsböck eine radikale Durchforstung des öffentlichen Förderwesens und entsprechende Umschichtungen. Statt etwa fragwürdige "Gender"-Projekte zu fördern, die von 85 bis 90 Prozent der Bevölkerung abgelehnt würden, sei es angebrachter, die unverzichtbare, wenngleich unspektakulärer verlaufende Grundlagenforschung an unseren Universitäten aufzuwerten.

Es müsse ein goldener Mittelweg zwischen angemessener Förderung einzelner Spitzenforscher, die dem Wissenschaftsstandort Österreich zu neuem Prestige verhelfen, und einer ausgewogenen Grundlagenforschung gefunden werden, sagt Karlsböck. Gleichzeitig seien die Universitäten von jenen finanziellen Belastungen zu befreien, die nicht unmittelbar mit Forschung und Lehre zu tun hätten. Um dieses Ziel auf konsensualem Wege zu erreichen, regt der FPÖ-Wissenschaftssprecher einen breiten Dialog zwischen Akteuren der "Scientific Community" und den zuständigen politischen Entscheidungsträgern an, um angesichts der neuen Herausforderungen im 21. Jahrhundert konstruktiv und tabufrei über die Zukunft einer fairen und treffsicheren Forschungsförderung zu verhandeln.

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