AKS: Bildungsreform ist jetzt notwendig

Die Bildungsreform darf nicht aufgrund blockierender Landeshaupleute scheitern

Wien (OTS) - Die Landeshauptleute Erwin Pröll und Hans Niessl haben die Bildungs-Reformkomission verlassen. Für die Aktion kritischer Schüler_innen (AKS) ist jedoch klar, dass dieser Schritt nicht zum Ende der Reformkommission führen darf. "Pröll und Niessl begründen ihr Vorgehen damit, dass die geplanten Reformen nicht im Interesse der Schulpartner_innen liegen, in Wahrheit fürchten sie jedoch nur einen Machtverlust bei der Kompetenzverteilung", so Christina Götschhofer, Bundesvorsitzende der AKS.

Für die AKS zeigt der Rückzug Prölls und Niessls deutlich die katastrophale Situation in der österreichischen Bildungspolitik. "Es werden lieber Streitereien auf dem Rücken der Schüler_innen ausgetragen, anstatt längst notwendige Reformen umzusetzen. Die Schüler_innen müssen endlich im Zentrum der Diskussionen stehen", zeigt sich Götschhofer empört. So müssen Schüler_innen laut AKS in Zukunft mehr Mitsprache bei der Bildungsreform haben. "Es wird immer nur über Schüler_innen gesprochen, nie mit ihnen. Die zwei freigewordenen Plätze in der Reformkommission sollen in Zukunft von Schüler_innen eingenommen werden. Wir brauchen die Bildungsreform jetzt - und wir brauchen Veränderungen im Sinne der Schüler_innen!", erklärt Götschhofer abschließend.

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Christina Götschhofer
AKS Bundesvorsitzende
0699/11408142
christina.goetschhofer@aks.at

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