Gudenus: Bringt die GBV-Tagung endlich den Rücktritt Karl Wurms?

Moralische Erneuerung ist überfällig

Wien (OTS) - Heute werden der Verbandsvorstand und der Aufsichtsrat des GBV in einer internen Tagung die Causa Karl Wurm beraten. "Die Konsequenz muss in einem Rücktritt von GBV-Obmann Karl Wurm bestehen. Sonst ist die Wohnungsgemeinnützigkeit moralisch nahe am Bankrott", fordert der FPÖ-Klubobmann im Wiener Rathaus, Mag. Johann Gudenus, echte Konsequenzen und die Rückabwicklung der Wohnungsdeals.

Der Österreichische Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen wird heute in einer Sitzung des Vorstands und des Aufsichtsrates die Causa Karl Wurm beraten. "Wir werden sehen, ob dieses Gremium die Kraft zur personellen Erneuerung aufbringen wird", erinnert der freiheitliche Klubobmann im Wiener Rathaus, Mag. Johann Gudenus, an jene Skandale, die ein weiteres Vorstandsmitglied betreffen. Auch Sozialbau AG-Chef Herbert Ludl ist schließlich in einen Gagen-Skandal und bemerkenswerte Kreditausschüttungen verwickelt. Es wäre verwunderlich, wenn Ludl als ehemaliges Club 45-Mitglied wesentlich andere moralische Standards vertritt als ein Herr Wurm.

"Die rot-schwarze Dominanz im gemeinnützigen Wohnbau muss aufgebrochen werden. Wenn die verschärften Compliance-Regeln wieder von denselben Genossen geprüft werden, sollte man sich nicht allzu viel Veränderung erwarten", fordert Gudenus die Ausweitung der Prüfkompetenz des Rechnungshofes auf gemeinnützige Bauträger. Alles andere seien letztlich Placebo-Maßnahmen. "Al Capone wäre wohl nie erwischt worden, hätte er seine Steuererklärung selbst geprüft", schließt Gudenus. (Schluss)

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