ARBÖ: Neues Zuhause für Wachtelpärchen Susi und Strolchi

Wien (OTS) - Nicht nur Autofahrern in Not hilft der ARBÖ regelmäßig; auch Tiere in Bedrängnis stehen auf der Agenda der Pannenfahrer des Automobilklubs. Im ARBÖ-Prüfzentrum Freistadt (OÖ) zeigt sich Pannenhelfer Christian Pirklbauer tierlieb. Als er vergangene Woche im strömenden Regen seinen Arbeitsplatz verlässt, findet Pirklbauer vor dem Garagentor des Prüfzentrums ein stark durchnässtes Wachtelpärchen. "Normalerweise sind die Vögel nicht zahm, aber weil es so geschüttet hat, haben sie sich einfangen lassen", erzählt er. Pirklbauer packte die verängstigten, geschwächten und fluguntauglichen Tiere kurzerhand in einen Pappkarton und nahm sie mit nach Hause. Bei einem befreundeten Ex-Wachtelzüchter informierte sich Pirklbauer über ihre Haltung, gab ihnen die Namen Susi und Strolchi und beherbergt sie seither in seinem Garten. Woher die Vögel stammen, ist bisher ungeklärt. "Ich nehme an, sie sind irgendwo entkommen. Bisher hat sich jedoch noch niemand gemeldet, der sie zurückhaben möchte." Sollte sich der rechtmäßige Besitzer finden, werden Susi und Strolchi selbstverständlich zurückgegeben. In der Zwischenzeit freut sich der ARBÖ-Pannenhelfer über seine neuen Haustiere, die bereits eifrig Eier legen. Für eine Eierspeise aus Wachteleiern sind etwa 30 Stück notwendig.
Wachteln (Coturnix coturnix) kommen in Mitteleuropa, Teilen Asiens und in Afrika vor. Ihr Bestand geht seit Jahren wegen der Zerstörung ihres natürlichen Lebensraumes kontinuierlich zurück. Als Zuchttiere gehalten legen Wachtelhennen bei optimalen Bedingungen etwa 250 bis 300 Eier im Jahr.

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