Schülerunion: Bildungsreform darf nicht scheitern

Beteiligte der Bildungs-Reformkommission müssen gemeinsam Lösung erarbeiten

Wien (OTS) - Diese Woche zeichneten sich Zerwürfnisse in der Bildungs-Reformkommission ab. Die beiden Landeshauptleute Pröll und Niessl haben daraufhin die Reformkommission verlassen. Die Schülerunion fordert die Mitglieder der Bildungs-Reformkommission dazu auf, weiterhin nach Lösungen zur Reformierung des Bildungssystems zu suchen. Das Ziel einer ernsthaften und sinnvollen Bildungsreform gegen Ende 2015 darf keinesfalls über Bord geworfen werden. Vor allem beim Thema Schulautonomie müssen endlich konstruktive Lösungen auf den Tisch gelegt werden.

"Die Bildungsreform darf nicht scheitern. Wir müssen es in Österreich endlich schaffen, Reformen im Bildungssystem auf die Beine zu stellen, die den Schülerinnen und Schülern auch wirklich etwas bringen. Eine weitere Verzögerung durch ein Scheitern der geplanten Bildungsreform ist unverantwortlich gegenüber der Zukunft der Schülerinnen und Schüler", so Felix Wagner, Bundesobmann der Schülerunion.

Zentrales Thema bei der geplanten Bildungsreform ist unter anderem das Thema Schulautonomie. Gerade hier muss sich laut Wagner nun endlich etwas bewegen:"Die Schreie nach mehr Schulautonomie werden immer lauter. Hier muss sich nun etwas tun. Diese Schreie dürfen nicht einfach so ignoriert werden."

Abschließend betont Wagner, dass das Wohl und die Zukunft der Schülerinnen und Schüler bei den Verhandlungen in den Vordergrund rücken müssen: "Uns muss klar sein, dass es hier nicht um irgendetwas geht, sondern um die Zukunft einer Generation. Die Zukunft der Schülerinnen und Schüler muss im Zentrum der Verhandlungen stehen. Wir müssen endlich begreifen, dass es fünf vor zwölf ist und wir dringend Reformen brauchen."

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