Mähunfälle mit Kleintieren

Pfotenhilfe informiert: Wie Tierhalter ihre Lieblinge schützen können

Wien/Lochen am See (OTS) - Spätestens jetzt, wo es heiß und trocken ist, ist die Mähsaison wieder in vollem Gange. Um Heu zu gewinnen, werden besonders in ländlichen Gebieten dieser Tage zahlreiche Wiesen gemäht. Speziell für Kleintiere wie freilaufende Katzen und andere kleine Heimtiere ist dieser Vorgang erfahrungsgemäß nicht ungefährlich. Die Pfotenhilfe bittet nun um besondere Vorsicht und erklärt, wie Mähunfälle verhindert werden und das Unfallrisiko verringert werden kann.

Immer wieder wird die Tierrettung der Pfotenhilfe Lochen (OÖ) wegen Mähunfällen zum Einsatz gerufen. Ein Kater war so schwer verletzt, dass ihm die rechte Vorderpfote amputiert werden musste, eine junge Streunerkatze wiederum, wurde schwer am Schwanz verletzt. Die verschreckten Tiere wurden in der Pfotenhilfe mit viel Liebe versorgt und gepflegt, wobei solche Unfälle problemlos hätten verhindert werden können. "Mähunfälle sind leider absolut keine Seltenheit. Immer häufiger kommt es vor, dass uns verletzte Tiere gemeldet werden. Wenn man jedoch achtsam ist und einige simple Regeln beachtet, kann man dafür sorgen, dass solche Unfälle gar nicht erst passieren", erklärt Sascha Sautner, Sprecher der Pfotenhilfe.

"Ermöglichen Sie Ihrer kastrierten Katze den Zugang zum Freien, dann bleiben Sie am besten mit den Bauern in Ihrer direkten Umgebung in Kontakt und bitten Sie diese, Sie vor Mäharbeiten rechtzeitig zu informieren. So können Sie dafür Sorge tragen, dass Ihre Samtpfote an diesen Tagen in den sicheren vier Wänden verweilt, um sie dadurch vor Mähunfällen zu schützen," so Sautner.

Auch wenn man seinen eigenen Garten mäht, ist besondere Vorsicht angebracht. Möchte man sicher gehen, dass kein Tier zu Schaden kommt, kann man entweder vor dem Mähen die Wiese abgehen oder einen Helfer bitten, aufmerksam vorauszugehen. Bei größeren Flächen ist dies aber oft nicht möglich, "Hier empfiehlt es sich, die zu mähenden Flächen immer von innen nach außen zu mähen, denn so können Tiere rechtzeitig die Flucht ergreifen", appelliert Sautner. "Wir hoffen auch, dass Bauern beim Mähen ihrer Felder vermehrt auf die Tiere achten, denn nur so können schwere Unfälle mit Heimtieren aber auch Wildtieren wie u.a. Feldhasen oder Rehen verhindert werden", fügt der Tierschützer abschließend hinzu.

Rückfragen & Kontakt:

Verein PFOTENHILFE
Sascha Sautner
Diefenbachgasse 35
1150 Wien
0664-848 55 61
01/89 22 377

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