Jank und Töchterle: Weitere Anstrengungen nötig, um qualitätsvolle Umsetzung der Pädagoginnen- und Pädagogenbildung zu sichern

Bericht des Qualitätssicherungsrates für die Pädagoginnen- und Pädagogenbildung im Unterrichtsausschuss

Wien (OTS) - Der Bericht des Qualitätssicherungsrates für die Pädagoginnen- und Pädagogenbildung an den Nationalrat (Berichtszeitraum 2014) steht heute, Dienstag, am Beginn des Unterrichtsausschusses. "Gut ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer sind der wichtigste Beitrag für eine gute Schule. Das neue Ausbildungsgesetz legt hierfür eine solide Basis. Es braucht aber -wie bei jedem großen Projekt - Adaptierungen und weitere Anstrengungen, um eine qualitätsvolle Umsetzung und damit die bestmögliche Ausbildung der künftigen Pädagoginnen und Pädagogen zu sichern", so ÖVP-Bildungssprecherin Abg. Brigitte Jank und ÖVP-Wissenschaftssprecher Abg. Dr. Karlheinz Töchterle zu den Eckpunkten des Berichts, die vom Vorsitzenden des Qualitätssicherungsrates Univ.Prof. Mag. Dr. Andreas Schnider und der stellvertretenden Vorsitzenden Univ.Prof. DDr. Christiane Spiel im Ausschuss den Abgeordneten präsentiert werden. Jank und Töchterle danken allen Mitgliedern des Qualitätssicherungsrates, die mit ihrer engagierten Arbeit und behutsamen Begleitung wesentlich zur Umsetzung der neuen Pädagoginnen- und Pädagogenbildung beitragen.

Seit dem Start der reformierten Ausbildung gab es bereits mehrere Adaptierungen, etwa kürzlich eine Novelle zur notwendigen Harmonisierung des Studienrechts oder die im heutigen Ausschuss zu debattierende Novelle zum Bildungsdokumentationsgesetz, mit dem ein gemeinsamer Datenverbund zwischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen ermöglicht wird. Aus Sicht von ÖVP-Wissenschaftssprecher Töchterle gilt es nun, gemeinsam mit allen Beteiligten an der Umsetzung der Empfehlungen des Qualitätssicherungsrates zu arbeiten, etwa an der Erweiterung der Autonomie der Pädagogischen Hochschulen. Weiters wird die Umsetzung der Pädagogenbildung auch zentraler Bestandteil der Leistungsvereinbarungen mit den Universitäten bleiben, die Verhandlungen finden im Herbst statt. "Notwendig sind Programme zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses", unterstreicht Jank die Wichtigkeit der Heranbildung des akademischen Nachwuchses, wie sie auch der Bericht des Qualitätssicherungsrates fordert. Auch die Management- und Organisationsstrukturen müssten den aktuellen Erfordernissen angepasst werden. Entscheidungsbefugte Managementstrukturen seien insbesondere für das Funktionieren von Kooperationen erforderlich.

Diskussionsthema des heutigen Ausschusses war auch, wofür Allgemeinbildung steht. "Bildung und Ausbildung sollten nicht nur den einzelnen Fächerkanon im Fokus haben, sondern das Ganze sehen. - Ein Anspruch, dem künftig vermehrt Rechnung getragen werden muss", unterstrich Jank abschließend eine Expertenaussage in der heutigen Sitzung.
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